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Lathen (ddp-nrd). Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat
sich am Dienstag für den Erhalt der Transrapid-Teststrecke im
emsländischen Lathen ausgesprochen. Er werde sich persönlich dafür
stark machen, dass der Betrieb der Teststrecke auch über das bis
jetzt noch feststehende Enddatum im Dezember 2010 fortgeführt werde,
sagte Ramsauer bei einem Besuch der Teststrecke. Es könne nicht sein,
«dass deutsche Hochtechnologie wegen politischer Ignoranz ins Ausland
abwandern muss und wir später gezwungen sind, diese Technologie
mühsam wieder nach Deutschland zurückzuholen», sagte Ramsauer.
Der Minister nannte es eine «Todsünde», dass in ganz Deutschland
noch keine Magnetbahn im Einsatz sei. Die emsländische
CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hatte zuvor erklärt, dass
die Ereignisse der letzten Wochen mehr als deutlich gezeigt hätten,
dass ein Verkehrssystem wie der Transrapid «unverzichtbar» sei. «Wie
viele hätten sich in den letzten Wochen darüber gefreut, wenn es in
Europa den Transrapid gegeben hätte», sagte sie in Anspielung auf die
Sperrung des deutschen Luftraums.
Connemann erklärte zudem, dass das weltweite Interesse am
Transrapid und der Magnetschwebetechnik nach wie vor enorm sei.
Allerdings fragten sich potenzielle Käufer, wie sich Deutschland zu
seiner eigenen Entwicklung stelle. Daher, so Connemann, sei es
besonders zu begrüßen, «dass wir hier und heute der Öffentlichkeit im
Schulterschluss zeigen, dass die Politik hinter dem Transrapid
steht.»
Zuvor hatte sie bereits auf die historische Bedeutung des Besuchs
Ramsauers verwiesen. Der Verkehrsminister habe an der «ersten
öffentlichen Fahrt des Transrapids» seit dem verheerenden Unfall 2006
teilgenommen.
(ddp)
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