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Hamburg (ots) - Der Flugverkehr über Deutschland ist aufgrund der
Vulkanwolke seit vergangenem Freitag fast durchgehend lahm gelegt.
Fluggäste sitzen an Flughäfen fest und müssen auf Busse, Mietwagen,
die Bahn oder sogar Taxen ausweichen. Informationen über alternative
Fortbewegungsmittel werden nicht nur stationär, sondern auch über das
Internet abgefragt. So sind die Suchanfragen zu Autovermietungen,
Bahnfahrten und Flügen seit Bekanntwerden des Komplettausfalls
drastisch angestiegen.
Betroffene Firmen mit Suchmaschinenmarketing-Kampagnen sollten
daher schnell reagieren. Erhöhte Suchanfragen führen zu steigenden
Klickzahlen und somit zu mehr Kosten. "Da sich die meisten
Internetnutzer allerdings über Flugzeitenänderungen, Umbuchungs- und
Stornierungsmöglichkeiten informieren wollen, werden Suchanfragen
nach Keywords wie "Flüge" oder "Flug buchen" den Reiseunternehmen und
Fluggesellschaften wohl kaum Flugbuchungen bringen", so Henning
Ehlert, Geschäftsführer der JOM Jäschke Operational Media in Hamburg.
"Die Conversionrate (Klick zu Buchung) wird als Folge dieser
Entwicklung stark sinken. Weiterhin wird der Cost per Sale (Kosten
pro Flugbuchung) ansteigen", so Ehlert weiter.
Angesichts der anhaltenden Situation gilt es nun, das
Suchmaschinenmarketing (SEM) der Reiseanbieter und Fluggesellschaften
optimal auf die Anforderungen abzustimmen. Da Fluggesellschaften
temporär keine Flüge anbieten konnten, resultiert daraus schlichtweg
eine Übernachfrage, die derzeit nicht abgedeckt werden kann.
Insbesondere hinblicklich der bereits sehr hohen Umsatzausfälle
können Kosten eingedämmt werden, indem spezielle Suchbegriffe
vorübergehend pausiert werden. So haben Keywords und Keywordphrasen
wie beispielsweise "Flug nach London" einen rein informativen
Charakter und es ist eher unwahrscheinlich, dass aus diesen
Suchbegriffen tatsächlich eine Buchung resultiert.
Im Umkehrschluss bietet sich jetzt für Autovermietungen ein
erhöhtes Potenzial, um Onlinebuchungen abzuschließen. Im Rahmen der
Suchmaschinenaktivitäten bietet sich die Möglichkeit, auf die
Vulkanwolke und deren Folgen zu reagieren. Hier sollten Suchbegriffe
wie "Flugausfall" oder "Flug Alternative" hinzugebucht werden, um so
potenzielle Kunden über den Kanal SEM zu erreichen.
Ebenfalls schleppend werden die Keywords "Vulkan" und
"Vulkanausbruch" in SEM-Kampagnen aufgenommen. So bieten bisher nur
sehr wenige Nachrichtenportale auf diese Suchbegriffe. Das Potenzial
liegt jedoch durchaus höher.
Was den Fluggesellschaften und Reiseanbietern unnötige Mehrkosten
schafft, stellt für andere Unternehmen - allen voran Autovermietungen
- ein großes Potenzial dar. "Um die Möglichkeiten des
Suchmaschinenmarketings voll auszuschöpfen, ergibt sich die
Notwendigkeit auf aktuelle Geschehnisse und ein geändertes
Suchverhalten einzugehen und SEM-Kampagnen dahingehend zu
optimieren", betont Ehlert.
Originaltext: JOM Jäschke Operational Media GmbH
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Pressekontakt:
Henning Ehlert
JOM Jäschke Operational Media GmbH
Tel. 040-27822-0
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