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Berlin (ots) - Der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Verkehrsflughäfen) hat heute in Berlin eine erste
Zwischenbilanz der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Vulkanausbruch
gezogen.
Statt dem für April 2010 prognostizierten Passagierzuwachs von
etwa vier Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) geht die ADV
davon aus, dass durch die sechstägigen massiven Einschränkungen knapp
drei Millionen Passagiere an den deutschen Flughäfen nicht
abgefertigt werden konnten. Nach der Schätzung der ADV verzeichnen
die 23 internationalen Verkehrsflughäfen damit für den Monat April
ein Minus von ca. 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Noch nicht
eingerechnet sind die Verkehrsverluste, die sich in den nächsten
Tagen ergeben, bis der Flugbetrieb sich wieder normalisiert hat.
Durch die Betriebsunterbrechung hat sich auch bei der Luftfracht
ein erheblicher Rückstau gebildet. Nach ADV-Schätzung konnten bislang
etwa 50.000 Tonnen nicht befördert werden. Das für April erwartete
Wachstum könnte damit um knapp zehn Prozentpunkte niedriger
ausfallen, da aufgrund fehlender Flugzeugkapazitäten der Rückstau nur
teilweise abgebaut werde kann.
Aufgrund der beträchtlichen Auswirkungen der mehrtägigen
Sperrungen des Luftraumes fordert der Flughafenverband ADV, die
gewonnenen Erfahrungen der vergangenen Tage rasch aufzuarbeiten. "Aus
unserer Sicht kann das Zusammenspiel von Behörden, Flugsicherung,
Wetterdienst, Fluggesellschaften und Flughäfen noch verbessert
werden. Die letzten Tage haben gezeigt, dass es Optimierungsbedarf
bei der europäischen Koordination und der effizienten Kommunikation
gibt", erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.
Der Flughafenverband ADV: starke Flughäfen - kompetenter Partner
Die ADV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen wurde
1947 in Stuttgart gegründet und ist damit der ältesteVerband der
zivilen Luftfahrt in Deutschland. Heute vertritt der Flughafenverband
ADV die Flughäfen in der Schweiz, Österreichund in Deutschland.
Der Flughafenverband ADV setzt sich für einen leistungsstarken und
wettbewerbsfähigen Luftverkehrsstandort Deutschland ein.
Die ADV unterstützt alle Maßnahmen, die den bedarfsgerechten
Ausbau ermöglichen, die optimale Nutzung der vorhandenenKapazitäten
gewährleisten, die Intermodalität unterstützen sowie die
Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit desLuftverkehrs fördern.
Originaltext: ADV Deutsche Verkehrsflughäfen
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Friederike Langenbruch
Pressesprecherin
Politik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030/310118-52
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