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Vorwürfe gegen NRW-Familienminister Laschet |
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Montag, 26. April 2010 |
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Düsseldorf (ddp-nrw). Der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND) in NRW geht juristisch gegen das Land vor wegen
angeblich nicht eingehaltener Förderzusagen. Wie der
Umweltschutzverband am Montag in Düsseldorf mitteilte, wurde beim
Verwaltungsgericht Düsseldorf Klage gegen den Landschaftsverband
Rheinland als zuständige Stelle des Familienministeriums eingereicht.
Hintergrund sei der von Familienminister Armin Laschet (CDU)
veranlasste Widerruf der finanziellen Förderung eines im August
geplanten sogenannten Klimacamps der BUND-Jugend am Rande des
Tagebaus Garzweiler.
Mit der Klage wehrt sich der BUND nach eigenen Angaben gegen die
«unsinnige Unterstellung Laschets», das Klimacamp 2010 sei eine
Kampagne der Grünen und der Verband missbrauche Mittel für
Jugendarbeit zur Parteipolitik.
Das Düsseldorfer Generationen- und Familienministeriums hatte das
Klimacamp 2010 der BUND-Jugend demnach im Rahmen des «Pakts mit der
Jugend» als Projekt gemäß des Kinder- und Jugendförderplans mit einem
Betrag von knapp 14 000 Euro unterstützt. Zur Deckung der
Eigenanteile des Verbandes gab es zudem eine 2000-Euro-Spende des von
Bündnis 90/Die Grünen getragenen Ökofonds NRW. Dieser wurde neben dem
Ministerium als Zuwendungsgeber im Einladungsflyer zum Klimacamp
durch Verwendung der Sponsorenlogos dargestellt. Nach öffentlicher
Berichterstattung führte dies zu erheblichem politischen Druck
seitens der FDP und CDU. Minister Laschet veranlasste den
Landschaftsverband Rheinland als Bewilligungsbehörde, den
Förderbescheid zu widerrufen.
(ddp)
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entpuppt sich in stürmischen Zeiten als Gewinner: Die Unternehmen
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