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Hamburg (ots) - Die Finanz- und Wirtschaftskrise wird immer
stärker im Leben der Menschen spürbar. In mehr als 3000 Betrieben im
Norden wird bereits kurzgearbeitet. Neben vielen kleinen Firmen
trifft es jetzt auch die großen Namen der norddeutschen Wirtschaft -
von Werften an den Küsten bis ins Herz Niedersachsens mit TUI und
Sennheiser. Tausende Norddeutsche fragen sich, ob auch ihre Firma
bald auf der Liste der Werksschließungen auftauchen könnte, nachdem
es große Fabriken wie Karmann und Continental oder traditionsreiche
Mittelständler wie die Meldorfer Holzverarbeitung (Velux) bereits
getroffen hat.
Das NDR Fernsehen lotet aus, wo der Norden in dieser Krise steht,
was das für die Menschen bedeutet, ob die Talsohle bereits erreicht
ist, und wann es wirtschaftlich wieder bergauf geht. Dabei nehmen
Moderatoren und externe Wirtschaftsfachleute die Sorgen und Nöte der
Zuschauer ernst, beantworten ihre Fragen, schließen Wissenslücken und
gebeb konkrete Lebenshilfe.
Am Montag, 25. Mai, zeigt das NDR Fernsehen um 20.15 Uhr ein
"markt Spezial: Raus aus der Krise". In der 90-minütigen Sendung
erklären die Moderatoren Susanne Stichler und Steffen Hallaschka
Hintergründe und Fakten zur Wirtschaftskrise. In Live-Schalten zu
Orten in ganz Norddeutschland ergründen sie, wie sich die Krise
auswirkt. Außerdem beantworten Experten die Fragen der Zuschauer.
Wirtschaftsprofessor Udo Reifner von der Universität Hamburg,
Arbeitsrechtsexperte Wolfgang Büser und Ursula Wens von der
Schuldnerberatung informieren über die richtigen Strategien in der
Krise. Die NDR Moderatoren Bettina Tietjen und Michael Thürnau
spielen in einem Quiz um Geld für einen guten Zweck. NDR Koch Rainer
Sass und Zuschauerin Erika Scholz geben praktische Tipps zum
Geldsparen im Haushalt und beim Kochen. Unter
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können Zuschauer ihre Fragen stellen oder ihre Probleme in der Krise
schildern.
"Das können Sie sich sparen" wird es in einem weiteren
"markt"-Spezial im Sommer heißen. Dabei wird am Beispiel einer
Familie anschaulich gezeigt, was sie sich leisten könnte, wenn sie im
Alltag durch kleine Veränderungen Geld sparen würde. Vier Wochen lang
wird die Familie aus dem Norden vom NDR Spar-Coach mit Kamera und
guten Tipps begleitet.
Das wöchentliche Verbrauchermagazin "markt", das über die Folgen
bereits seit Ausbruch der Krise im vergangenen Jahr die Zuschauer
ausführlich und kompetent informiert, wird vor der Bundestagswahl an
vier aufeinanderfolgenden Montagen um 15 Minuten auf 60 Minuten
verlängert. So kann die Sendung noch umfangreicher und intensiver
über die aktuellen Themen zu Wirtschafts- und Sozialfragen berichten
und noch mehr Hintergrundinformationen zum Verständnis der
wirtschaftlichen Zusammenhänge liefern.
In mehreren Dokumentationen und Reportagen beschäftigt sich das
NDR Fernsehen im Programmschwerpunkt mit wichtigen Aspekte der Krise:
Die Reportage "Drei Jobs - und trotzdem arm" am Mittwoch, 10.
Juni, um 22.30 Uhr begleitet Norddeutsche, denen ein Einkommen zum
Leben nicht mehr reicht. Sie brauchen mehrere Jobs, um finanziell
über die Runden zu kommen.
Eine Chronik der Krise im Norden liefert die Reportage "Was heißt
hier Krise? - Alltag in harten Zeiten", die am Mittwoch, 9.
September, um 22.30 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen sein wird. Der Film
begleitet zwei ganz unterschiedliche norddeutsche Familien, die die
Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen, auf der Suche nach
Überlebensstrategien.
Leiharbeit ist ein Knochenjob, zu diesem Urteil kommen NDR
Reporter in ihrem Film "Leiharbeit - Die Kündigung im Nacken". Sie
fragen nach, weshalb Zeitarbeit in den vergangenen Jahren auch zu
einem unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor geworden ist, und zeigen die
Sorgen und Nöte derer, die froh sind, überhaupt noch einen Job zu
haben (Sendetermin noch offen).
"Raus aus der Schuldenfalle" begleitet einen engagierten
Schuldenberater in Hannover. Er geht davon aus, dass sein Gewerbe in
den kommenden Monaten als Folge der Wirtschaftskrise boomen wird
(Sendetermin noch offen).
"Der Hamburger Hafen in der Krise" dokumentiert die Sorgen der
Elblotsen ebenso wie die der Fischer, Kaffeehändler und
Werftarbeiter. 150.000 Beschäftigte im Großraum Hamburg hängen
unmittelbar von der Hafenwirtschaft ab (Sendetermin noch offen).
Zum Programmschwerpunkt gehört auch Unterhaltsames. So erklären
die Autoren von "extra 3" im Sommer in einem satirischen "Krisen-ABC"
mit ihrer humorvollen Erzählweise die wichtigsten Begriffe der
Wirtschaftskrise. Alphabetisch von A wie Abwrackprämie bis Z wie
Zwangsverwaltung, moderiert von Tobi Schlegl und mit vielen alten
Bekannten aus "extra 3", wie Grimme-Preis-Träger Johannes Schlüter
(alias Dennis Kaup und Jesko Friedrich) und dem Klaus.
Schließlich wird die Krise auch in fiktionalen Programmen
aufgegriffen. So zeigt das NDR Fernsehen im Sommer u. a. den
preisgekrönte NDR Film "Kuckuckszeit", der von einer Familie erzählt,
die vor der Pleite steht und gegen den sozialen Abstieg kämpft.
Fotos: www.ard-foto.de.
Originaltext: NDR Norddeutscher Rundfunk
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Pressekontakt:
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Fax: 040 / 4156 - 2199
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