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Berlin (ots) - Im Zeitraum Januar/Februar 2010 hat die gesetzliche
Krankenversicherung (GKV) nach Abzug der Hersteller- und
Apothekenabschläge, aber ohne Berücksichtigung der
Patientenzuzahlungen 4,55 Mrd. Euro für Arzneimittel ausgegeben. Der
Anteil der Medikamente, die mit einem Festbetrag belegt sind,
schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozentpunkte. Er
betrug 37,5% (1,70 Mrd. Euro). Dagegen stieg der Umsatzanteil der
Arzneimittel, die nicht unter Festbetrag stehen, im Vergleich zur
Vorjahresperiode um 6,4% auf 2,85 Mrd. Euro. Da nur 8,7% davon auf
Generika entfallen, sind einmal mehr die patentgeschützten
Arzneimittel die ausgewiesenen Ausgabentreiber.
Die aktuellen Zahlen belegen, wie sinnvoll das Festbetragssystem
als Instrument zur wettbewerblichen Gestaltung des
Arzneimittelmarktes ist. Denn es lässt einen Wettbewerb sowohl um die
Qualität als auch den Preis der Medikamente zu. Mit nur wenigen
einfachen Modifikationen könnte ein Rahmen geschaffen werden, der die
allein auf den Preis fokussierten patienten- und
wettbewerbsfeindlichen Rabattverträge überflüssig macht und dabei
auch künftig verlässliche und nachhaltige Einsparungen garantiert,
die die Entlastungen durch Rabattverträge bei weitem übertreffen. Pro
Generika hat hierzu einen Vorschlag vorgelegt, den Interessierte auf
der Homepage des Verbandes finden.
Mehr über die aktuelle Entwicklung der GKV-Arzneimittelausgaben
steht im Marktdatenservice des Branchenverbandes, den Pro Generika ab
sofort mit den aktualisierten Zahlen des Monats Februar 2010 unter
http://www.progenerika.de/de/generika/data/marktdaten/ims-feb10.html
bereithält. Die Zahlen beruhen auf Berechnungen der unabhängigen
Marktforschungsinstitute IMS HEALTH und INSIGHT Health.
Mit seinem Marktdatenservice trägt Pro Generika dazu bei, die
Transparenz der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen
Krankenversicherung zu erhöhen.
Originaltext: Pro Generika e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/54604
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Pressekontakt:
Thomas Porstner, Tel.: 030.81616090, E-Mail:
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