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Schalksmühle (ots) -
Berker 1919, Berker 2009 - das ist eine deutsche
Erfolgsgeschichte, ein Stück Industriekultur und ein Beispiel für
verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Unternehmertum. Immer
wieder musste sich der Lichtschalter-Hersteller neu erfinden. Immer
wieder war mutiges Change Management gefordert. Dass diese teils
schmerzhaften Anpassungsprozesse bewältigt wurden, spricht für die
Qualität der Entscheider, die Weitsicht der Familie und vor allem für
den deutschen Mittelstand, der seinen Härtetest bei bisher jeder
Krise bestanden hat.
Was haben das Hotel Sacher in Wien, der Flughafen Schiphol in
Amsterdam, die Villa Hügel in Essen, das Kingdom Center in Riad und
die Anna Amalia Bibliothek in Weimar gemeinsam? Alle diese Gebäude
werden von einem Familienbetrieb erleuchtet bzw. geschaltet, der im
Sauerland seine Wurzeln hat: der Berker GmbH & Co. KG, Hersteller von
Lichtschaltern und Elektrotechnik mit über 600 Mitarbeitern, über
6000 Artikeln und rund 120 Millionen Euro Umsatz.
Ob Robert und Hugo Berker diesen Erfolg Anfang des vergangenen
Jahrhunderts vorausahnten, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass
die beiden Gründer keinen leichten Start hatten. Denn als die Brüder
im Jahr 1919 den Grundstein für ihre "Spezialfabrik für
elekrotechnische Installations-Apparate" legten, war der Erste
Weltkrieg gerade mal ein Jahr zu Ende. Ähnlich wie heute, so war auch
damals die Zeit höchst instabil und voller Risiken. Doch davon ließen
sich die Sauerländer nicht beirren. Im Gegenteil. Robert und Hugo
Berker glaubten fest an den Fortschritt. Die Inspiriation für das
erste Produkt - einen "Drehknebelschalter" - lieferte ihnen sogar das
"Bauhaus", die 1919 von Walter Gropius gegründete Schule für Kunst,
Architektur und Produktdesign. Die Berkers waren begeistert von der
klassischen Moderne und der ausgeprägten Funktionalität.
Alles hinterfragen - und zwar regelmäßig"
Neues erdenken heißt, Bestehendes hinterfragen". Dieser Gedanke
wurde fortan zum Leitsatz des jungen Unternehmens. Regelmäßig kamen
die Technik, die Werkstoffe, die Gestaltung und das Handling auf den
Prüfstand. So enstanden:
- bahnbrechende Produkte (1948) wie der wassergeschützte Drehschalter
aus schwarzem Bakelit, der die damals üblichen Materialien Guss und
Porzellan ersetzte,
- nützliche Produkte (1950) wie der kugelrunde Taster, der bei
Dunkelheit die Buchstaben "LICHT" leuchten lässt
- handwerkerfreundliche Produkte (1966) wie der quadratische Schalter
mit der abnehmbaren Abdeckplatte, der dem Maler die Arbeit
erleichterte
- edle Produkte (1972) wie das Schalterprogramm mit Verblendungen aus
"Edelstahl Rostfrei"
- brillante Produkte (2007) mit Swarovski-Kristallen
- nostalgische Produkte (1999/2007) wie die Neuauflage der Modelle im
Bauhaus-Design mit der "Serie 1930" in Kunststoff, später in
Rosenthal-Porzellan
- haptische Produkte (2009) wie der "Berker Q.1" mit einer
samtig-sinnlichen Oberfläche.
Zu allen Zeiten gab es auch große, technologische Durchbrüche: wie
das Baukastensystem, mit dem sich Oberflächenfarben und -materialien
kombinieren ließen oder die Systeme der zentralen Haussteuerung via
Touchdisplay oder Internet.
Ein Manager führt wie ein Familienunternehmer
Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Familienbetrieb aus Schalksmühle
über die Region hinaus zu einem international anerkannten Anbieter
für innovative Installations- und Systemtechnik. Die Grundwerte
blieben dennoch erhalten. Nach wie vor ist die Marke Berker zeitlos
und aktuell, emotional und nützlich, bodenständig und gleichzeitig
offen für die Herausforderungen der Zukunft, "auf die eigene Art"
eben, wie der Claim lautet. In einem Interview brachte
Geschäftsführer Dietmar O. Böcking die Unternehmensphilosophie auf
den Punkt: "Wir sind für einen Mittelständler sehr modern in
Management und Strategie, aber geradezu konservativ in der
Verbindlichkeit, die man von uns erwarten darf."
Böcking, ein Diplom-Kaufmann mit Münsteraner Abschluss, ist der
erste familienfremde Chef. Der ehemalige Kienbaum-Berater und
Vaillant-Manager kam 1998 ins Unternehmen, zunächst als
kaufmännischer Geschäftsführer, dann als Sprecher der
Geschäftsführung. Er initiierte einen Total Quality
Management-Prozess ("Berker Best Form"), machte Markenpflege zur
Chefsache, baute eine eigene Vertriebsmannschaft auf, stärkte das
internationale Geschäft und positionierte Berker als Design-Marke für
anspruchsvolle Zielgruppen.
Bei allen Aktivitäten achtete der neue Berker-Chef stets auf die
Tradition des Familienunternehmens und die Motivation aller
Mitarbeiter. Projektverantwortung, Teamarbeit, Kompetenzverteilung,
Kunden-orientierung und Markenbewusstsein sind noch heute die Themen,
die auf der Agenda des Geschäftsführers weit oben stehen. Dazu zählt
auch die Einbindung der Händler und Handwerker. Problemlose Montage,
schnelle Lieferung, regelmäßige Schulungen, gezielte
Verkaufsunterstützung, ständige Dialogbereitschaft und das klare
Bekenntnis zum klassischen Vertriebsweg machen Berker bei
Elektroinstallateuren und -großhändlern zu einem zuverlässigen
Partner. Bis heute produzieren die Schalksmühler keine
OEM-Erzeugnisse, keine Baumarkt-Produkte, keine Aktionsware.
Berker wird internationale Design-Marke
Wie gut sich die Marke Berker in den vergangenen zehn Jahren
entwickelte, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen - darunter der "iF
product design award", der "red dot design award" und der "Good
Design Award" - und die großen internationalen Fortschritte. Mit
Tochtergesellschaften in Holland, Polen, Russland, Shanghai, Singapur
und in der Türkei sowie rund 40 weiteren Vertretungen deckt das
Unternehmen heute 50 Länder ab. Berker hat mit einem Auslandsanteil
von über 40 Prozent mittlerweile einen Internationalisierungsgrad
erreicht, der deutlich über dem vieler Wettbewerber liegt.
Berker-Vision: Der iPod in der Gebäudeautomation
Die Zukunft im Hause Berker wird aber nicht nur vom
internationalen Wachstum bestimmt. Große Herausforderungen warten
auch im Energiemanagement, in der Gebäudesystemtechnik sowie in der
gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit mit Partnern der Jalousie-,
Heizungs-, Klima-, Sicherheits- und Unterhaltungstechnik. Es geht
dabei vor allem darum, die Funktionsabläufe in Gebäuden nach
vorgegebenen Einstellwerten selbständig zu steuern sowie die
Bedienung und die Überwachung zu vereinfachen. "Ein einziger
Touchscreen reduziert die dahinterliegende Komplexität und ist so
einfach zu bedienen wie der iPod oder das iPhone", umreißt Dietmar O.
Böcking den Auftrag für seine Produktentwickler.
Um die Technik der Zukunft zu testen, beteiligt sich Berker schon
heute an zahlreichen Projekten:
- Am "inHaus-Zentrum" der Fraunhofer Gesellschaft in Duisburg
- Am "Haus der Gegenwart" in München
- Am "Medialen Haus" in Rednitzhembach bei Nürnberg.
Wie ernst Berker die Vernetzung nimmt, zeigt sich aber nicht nur
am Engagement in Pilotprojekten, sondern auch an konkreten
Investitionen. Seit 2007 gehört die RaumComputer Entwicklungs- und
Vertriebs GmbH zur Berker-Gruppe. Das Karlsruher Unternehmen zählt zu
den Technologieführern in der dezentralen Gebäudeautomation.
Der Text sowie Bildmaterial steht zum Download bereit unter
http://www.berker.de/presse .
Originaltext: Berker GmbH & Co.KG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70524
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Pressekontakt:
manuela rhode communications
Fon: +49 (0) 171 / 300 2192
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