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Berlin (ots) - BDI-Präsident Keitel auf dem
Wirtschaftsforum Hannovermesse 2010:
"Aus der Krise kommen wir nur mit der Industrie"
- Appell zu einem selbsttragenden Wachstum
- Zwei Prozent Wachstum dauerhaft möglich
- 46 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung, 120.000 zusätzliche
Arbeitsplätze pro Jahr
"In Hannover ist zu sehen und zu spüren: Aus der Krise kommen wir
nur mit der Industrie. Die Talsohle ist zwar durchschritten, die
Krise noch nicht überwunden." Das sagte BDI-Präsident Hans-Peter
Keitel am Sonntag auf dem Wirtschaftsforum Hannovermesse 2010
unmittelbar vor der Eröffnung der weltgrößten Industrieschau. "Die
Aufgabe besteht jetzt darin, von einem von Konjunkturprogrammen
gestützten zu einem selbsttragenden Wachstum zu kommen."
"Der BDI hält dauerhaft zwei Prozent Wachstum in Deutschland für
möglich", unterstrich Keitel. Zwei Prozent bedeuten rund 46
Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung, ungefähr zwölf Milliarden
Euro zusätzliche Steuereinnahmen und etwa 120.000 zusätzliche
Arbeitsplätze pro Jahr.
Der BDI-Präsident sprach sich für eine neue Balance zwischen
Haushaltskonsolidierung, Entlastung und Zukunftsinvestitionen aus.
"Unsere Botschaft von der Hannover Messe an die Politik lautet: Wir
brauchen eine nachhaltige Wachstumspolitik, die das Industrieland
Deutschland stärkt", forderte Keitel.
Wenige Stunden vor der Eröffnung der Hannover Messe beleuchteten
führende Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer auf dem
Wirtschaftsforum Hannovermesse 2010 die aktuelle Rolle der Industrie.
Zu den Teilnehmern gehörten
- Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank AG,
- Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft
Köln,
- Norbert Winkeljohann, Mitglied des Vorstands der
PricewaterhouseCoopers AG,
- Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender Wittenstein AG,
- Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und
- BDI-Präsident Hans-Peter Keitel.
Originaltext: BDI Bundesverband der Dt. Industrie
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