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München (ots) - Benachteiligte Kinder werden durch die
Auswirkungen der Finanzkrise bzw. wirtschaftlichen Entwicklung
leiden! Davon sind 55 Prozent der Deutschen überzeugt. 67 Prozent
empfinden dies als nicht gerecht. 73 Prozent gehen davon aus, dass es
künftig vor allem im Bereich Bildung und Ausbildung der Kinder
Einschränkungen geben wird. Die Zahlen sind Ergebnis einer
repräsentativen Umfrage, die die GfK in Nürnberg aktuell für die
SOS-Kinderdorf-Stiftung unter 1.000 Personen durchgeführt hat.
Zustiftung: Tendenz zu dauerhaften Hilfen
Auf die Frage wie sich die privaten und öffentlichen Zuwendungen
für die Unterstützung bedürftiger Menschen allgemein entwickeln
werden, prognostizieren fast 70 Prozent einen Rückgang. Die Deutschen
sehen daher die Notwendigkeit, zu helfen: 80 Prozent können sich
vorstellen, zu spenden oder zu stiften. Dabei zeigt sich, dass für
die, die sich Zustiften vorstellen können, die dauerhafte Hilfe der
ausschlaggebende Aspekt ist (44 Prozent). "Zukunft ist eben nicht nur
morgen", erläutert Elke Tesarczyk, Vorstandsvorsitzende der
SOS-Kinderdorf-Stiftung. "Genau deshalb sind Zuwendungen in eine
Stiftung so wichtig. Die Beträge werden dem Kapital hinzugefügt und
verbleiben dort. Mit den jeweils erwirtschafteten Erträgen
unterstützt die SOS-Kinderdorf-Stiftung Jahr für Jahr die
benachteiligten Kinder und Jugendlichen sowie Behinderten, die in den
SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betreut werden. Die Stiftungsmittel
werden gezielt zur Förderung der Kinder, für erforderliche
Unterstützungsmaßnahmen im Bereich Bildung und Ausbildung sowie - bei
Bedarf - für Hilfe in Notfällen eingesetzt."
Mehrheit: Zustiften ist unkompliziert
60 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Zustiften
unkompliziert ist. 33 Prozent können sich vorstellen, eine Stiftung
zu unterstützen, wenn es ein Projekt gibt, das den persönlichen
Vorstellungen entspricht. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass
derzeit offensichtlich schon an der ein oder anderen Stelle gespart
wird, machen diese Zahlen Mut: 53 Prozent der Befragten sparen
bereits an Restaurantbesuchen, 46 Prozent am Urlaub. Zuwendungen für
soziale Zwecke stehen bei den Sparmaßnahmen mit 33 Prozent auf der
sechsten Position. Woran die Deutschen zuletzt sparen würden? An
täglichen Nahrungsmitteln, antworten 77 Prozent. An Bekleidung und
Auto/Benzin, sagen 19 bzw. 14 Prozent. Nur drei Prozent der Befragten
geben an, dass sie zuletzt an den Zuwendungen für soziale Zwecke
sparen würden. "Wir hoffen, dass diese Einsparung nicht notwendig
wird", so Elke Tesarczyk. "Wir hoffen vielmehr, dass viele Menschen
den Wunsch haben, Gutes zu tun und mit ihrer Zustiftung dazu
beitragen, dass den benachteiligten Kindern und Jugendlichen
langfristig eine Perspektive eröffnet werden kann." Weitere
Informationen unter www.sos-kinderdorf-stiftung.de
Über die SOS-Kinderdorf-Stiftung
Die SOS-Kinderdorf-Stiftung ist eine rechtlich eigenständige,
gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Vor sechs Jahren
unter dem Dach des SOS-Kinderdorf e.V. gegründet, ist ihr Ziel, die
Arbeit des SOS-Kinderdorf e.V. im In- und Ausland zu unterstützen.
Die Mittel des Stiftungskapitals kommen damit den benachteiligten
Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderungen, die in den
SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betreut werden zugute. Derzeit fördern
31 Treuhandstiftungen, die unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung
gegründet wurden, und über 330 Zustifter mit ihrem Kapital nachhaltig
die Projekte von SOS-Kinderdorf. www.sos-kinderdorf-stiftung.de
Originaltext: SOS-Kinderdorf-Stiftung
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