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Frankfurt (ots) - Die Maßnahmen der produzierenden Unternehmen mit
der Wirtschaftskrise fertig zu werden lauten: Produktionsflexibilität
vergrößern (zum Beispiel durch Insourcing), Verbesserung der
Liquidität, Reduzierung von Ausfallrisiken bei Lieferanten und
Kompensieren von Umsatzrückgängen durch zusätzliche produktbezogene
Dienstleistungen. Das zeigt eine aktuelle Studie, für die die
internationale Unternehmensberatung PRTM Management Consultants jetzt
80 weltweit operierende Unternehmen (davon 48 aus Deutschland) der
Branchen Automobil- und Maschinenbau, Elektronik, Chemie und
Konsumgüter befragt hat. Damit liefert die Studie ein repräsentatives
Bild der aktuellen Krisenreaktionsstrategien insbesondere der
deutschen Industrie. Die Studie mit dem Titel "Flexibility in Times
of Crisis" (Flexibilität in Krisenzeiten) kann kostenlos bei PRTM
angefordert werden.
Branchenübergreifend überragende Bedeutung gewinnt das
Liquiditätsmanagement. Bestandsreduzierung ist dabei für zwei von
drei Befragten (74%) am wichtigsten, gefolgt von aktivem
Forderungsmanagement (40%) sowie der Verbesserung der
Verbindlichkeiten (40%). "Angesichts der derzeit zu beobachtenden
Zurückhaltung des Bankensektors bei der Kreditvergabe, sind die
Unternehmen gut beraten, nicht unnötig Kapital abfließen zu lassen
und Bestände bestmöglich zu reduzieren", sagt Dr. Reinhard
Geissbauer, Geschäftsführer von PRTM Management Consultants.
75% der Befragten haben Unterstützungsmaßnahmen für notleidende
Lieferanten unternommen. Knapp die Hälfte (45%) gibt an, strategisch
wichtigen Lieferanten finanziell geholfen zu haben. "Die Unternehmen
geben der Stabilisierung des eigenen Lieferantennetzwerkes eine hohe
Priorität. Dafür sind sie auch bereit, Lieferanten finanziell zu
unterstützen", erklärt Geissbauer.
Die Studie zeigt eine Tendenz des "Insourcings". Damit soll auf
Nachfrageschwankungen flexibler reagiert und die eigenen
Fertigungsstätten besser ausgelastet werden. Jedes dritte Automobil-
und Maschinenbauunternehmen (27%) verfolgt diesen Ansatz. "Was sich
im Aufschwung rechnete, kann sich angesichts des scharfen
Nachfrageeinbruchs negativ auf das Unternehmensergebnis auszuwirken.
Deshalb kann es aus Flexibilitäts- und Kostengründen sinnvoll sein,
Outsourcing-Entscheidungen zu revidieren", sagt Studienleiter Michael
D'heur, Principal bei PRTM.
Auftrieb erhält die Tendenz, über margenbessere Serviceangebote
zusätzliches Geschäft zu generieren. Jedes dritte Unternehmen (29%)
will über zusätzliche produktbezogene Dienstleistungen wie Wartung,
Zubehör und differenzierte Logistikdienstleistungen Umsatzrückgänge
kompensieren.
Originaltext: PRTM Management Consultants GmbH
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Neuigkeiten und weitere Nachrichten zu Wirtschaft und Finanzen: Ein Forschungsprojekt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
will den Einfluss von Emotionen auf ökonomische Entscheidungen
untersuchen. Die Ergebnisse sollen helfen, die Mechanismen zu
erkennen, die zu einer Finanzkrise führen. Der Leiter ... Als Lehre aus der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise fordert die IG Metall einschneidende Maßnahmen, um die Deregulierung der Finanzmärkte wieder zurückzudrehen. Der Vorsitzende von Deutschland größter Gewerkschaft, Berthold Huber, sagte ... Das Bundesjustizministerium hat seine Kritik am Plan des
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unzuständigen Ministeriums» rügt das SPD-geführte Justizressort den
jüngsten Vorstoß ... Die Investoren angeschlagener Landesbanken müssen einem
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EU-Kommission besteht in den laufenden Beihilfeverfahren darauf,
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