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Mittwoch, 28. April 2010


Bonn (ots) - "Heizungs-Oldtimer" sind in deutschen Heizungskellern
keine Seltenheit. Damit sind technisch veraltete Heizungskessel
gemeint, die viel Energie verschwenden und die Heizkosten unnötig in
die Höhe treiben. Geht man von den vom Schornsteinfegerhandwerk
erfassten Öl- und Gasfeuerungsanlagen aus (Stand 2008), sind sogar 22
Prozent älter als 20 Jahre. Nach wie vor herrscht in Deutschland also
großer Modernisierungsbedarf. Die Vereinigung der deutschen
Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ) hat im Rahmen ihrer aktuellen
GfK-Umfrage "Modernisierungsbarometer für Hausbesitzer 2010" 500
Hausbesitzer in Deutschland befragen lassen, ob sie in den letzten
drei Jahren Modernisierungsarbeiten an ihrer Heizungsanlage
durchführen ließen. Das Ergebnis: 76 Prozent wurden nicht aktiv,
obwohl knapp jeder Dritte eine Anlage älter als 15 Jahre im Keller
stehen hat. Die Begründung scheint recht einfach zu sein: Die Anlage
funktioniere ja noch einwandfrei, gaben 96 Prozent als Grund an.

Diejenigen, die jedoch modernisiert haben, nutzen vorzugsweise
Erneuerbare Energien. So gab jeder Dritte an, seine alte
Heizungsanlage gegen energieeffiziente Brennwerttechnik in
Kombination mit Solarthermie ausgetauscht zu haben. Auch andere
regenerative Heizungslösungen wie die Wärmepumpe (18 Prozent) oder
eine Holzpellet-Anlage (10 Prozent) haben Hausbesitzer zunehmend
installieren lassen. Aufgrund der starken Nachfrage für effiziente
Heizungstechniken, die erneuerbare Energien einsetzen, hat die VdZ
weitere Broschüren veröffentlicht, die den Hausbesitzer aber auch
Fachleute über die modernen Heizungssysteme informieren. Die neue
VdZ-Info Nr. 13 "Ideales Team für die Wärmeversorgung" beschäftigt
sich mit der Kombination von Brennwerttechnik mit Solarthermie, Nr.
14 "Umweltwärme ins Haus geholt" gibt einen praxisorientierten
Überblick über die Funktionsweise der Elektro-Wärmepumpe. Beide
Broschüren können kostenlos unter www.intelligent-heizen.info
herunter geladen werden. In gedruckter Form sind sie zum
Selbstkostenpreis der VdZ über das Bestellformular verfügbar.

Wenn es um Heizungsmodernisierungsmaßnahmen geht, spielen
finanzielle Anreize für Hausbesitzer eine sehr wichtige Rolle: Knapp
jeder dritte Eigentümer (31 Prozent) favorisiert dabei leicht zu
beantragende und übersichtliche Bargeldzuschüsse. Wer sich dazu in
übersichtlicher Form informieren möchte, findet in der neuaufgelegten
VdZ-Info Nr. 12 aktuelle Hinweise zur Basis- und Bonusförderung im
Marktanreizprogramm 2010 (BAFA). Die ebenfalls neue VdZ-Info Nr. 15
beschäftigt sich mit zwei Förderprogrammen der KfW-Bankengruppe, wenn
z. B. der Heizungs-Check und der Hydraulische Abgleich durchgeführt
werden sollen und hocheffiziente Heizungspumpen oder moderne
Thermostatventile im Rahmen der Heizungsmodernisierung zu
installieren sind.

Die kompletten Ergebnisse der GfK-Umfrage (Langtext und
Ergebnisgrafiken) sowie weiterführende Informationen zu staatlichen
Fördermitteln und eine individualisierte Fördermitteldatenbank gibt
es unter www.intelligent-heizen.info.

Originaltext: Vereinigung der dt. Zentralheizungswirtschaft
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/56796
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_56796.rss2

Pressekontakt:
Kathleen Opoku / Iris Ehrenberg
VdZ-Pressestelle
Telefon: 0221 / 949918 - 49
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