ots: co2online gGmbH / Betriebsstromkosten: Mieter zahlen oft zu viel / ...
Dienstag, 23. Februar 2010


Berlin (ots) - Nur wenige Mieter kennen die Stromkosten für den
Betrieb ihrer Heizanlage, obwohl deutschlandweit 90 Millionen Euro
jährlich bei den Betriebsstromkosten eingespart werden könnten. Dies
hat die gemeinnützige co2online GmbH bei der Auswertung von mehr als
30.000 Heizkostenabrechnungen ermittelt. Hilfestellung leistet der
neue interaktive "BetriebsstromCheck" von co2online und ein
begleitendes Themenspezial auf www.heizspiegel.de. Mit dem Check kann
jeder Mieter in einer Minute ermitteln, ob er zuviel für den
Betriebsstrom bezahlt. Das individuelle Ergebnis mit Hinweisen für
die nächsten Schritte ist so aufbereitet, dass es an den Vermieter
oder die Hausverwaltung weitergeleitet werden kann und im Idealfall
Optimierungsmaßnahmen an der Heizanlage nach sich zieht.

"Jährlich können 450 Millionen Kilowattstunden Strom und über
290.000 Tonnen CO2 eingespart werden, wenn Vermieter und Hausbesitzer
ein paar einfache Eingriffe an ihrer Heizanlage vornehmen lassen und
Mieter mehr Transparenz in der Heizkostenabrechnung erhalten",
rechnet Stefanie Jank von co2online und Projektleiterin der vom
Bundesumweltministerium geförderten Heizspiegelkampagne vor. Das
entspricht ungefähr dem jährlichen Stromverbrauch einer Stadt von der
Größe Augsburgs.

Vielen Heizkostenabrechnungen mangelt es an Transparenz

Ein Problem bei der Ermittlung optimaler Betriebsstromkosten:
mangelnde Transparenz der Heizkostenabrechnung. "Die
Betriebsstromkosten sollten als Heiznebenkosten in der
Heizkostenabrechnung aufgeführt werden. Nur dann kann der Mieter die
Kosten wirklich nachvollziehen und prüfen", erklärt Jank. Dies
geschehe jedoch immer noch nicht flächendeckend, wie co2online bei
der Analyse der Heizkostenabrechungen festgestellt hat. Viele
Heizkostenabrechnungen seien unvollständig und weisen einzelne Posten
wie den "Betriebsstrom" oftmals gar nicht auf. In diesen Fällen helfe
nur noch die direkte Nachfrage beim Vermieter, der zur Darlegung der
Grundlage seiner Berechnungen verpflichtet sei. Wo der Mieter auf
seiner Abrechnung die Betriebsstromkosten finden kann, was er tun
sollte, wenn sie nicht aufgeführt werden und viele weitere
Informationen rund um das Thema Betriebsstrom können Mieter ab sofort
auf www.heizspiegel.de nachlesen.

Über die Heizspiegelkampagne

Die Heizspiegelkampagne ( www.heizspiegel.de ) wird von der
gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH initiiert und vom
Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative
gefördert. Seit 1995 nutzen mehr als 60 Gemeinden in Deutschland
kommunale Heizspiegel. Seit 2005 wird der Bundesweite Heizspiegel
veröffentlicht. In der Folge haben Mieter und Hauseigentümer fast
30.000 individuelle Heizgutachten bezogen. Für die größte
Migrantengruppe Deutschlands gibt es die Heizgutachten auch in
türkischer Sprache.

Originaltext: co2online gGmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58889
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58889.rss2

Kontakt:
Andreas Braun
co2online gemeinnützige GmbH
Hochkirchstr. 9 | 10829 Berlin
Tel.: 030 / 780 96 65 - 10
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.twitter.com/co2online

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