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Berlin (ots) - Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat in
Deutschland eine weltweit einmalige Erfolgsgeschichte ausgelöst. Das
erklären der Bundesverband Erneuerbare Energie und die Agentur für
Erneuerbare Energien anlässlich des 10-jährigen Bestehens des
Gesetzes. Beide Organisationen ziehen am heutigen Mittwoch mit einer
Branchenkonferenz in Berlin Bilanz und diskutieren die künftigen
Anforderungen an das EEG.
"Das EEG wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Klima- und
Umweltschutz zu stärken, die volkswirtschaftlichen Kosten der
Energieversorgung zu verringern und die Weiterentwicklung innovativer
Technologien zu fördern," resümiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der
Agentur für Erneuerbare Energien. "Diesen Zielen sind wir in den
vergangenen 10 Jahren ein gutes Stück näher gekommen" so Mayer
weiter.
Strom aus Wind- und Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft und
Geothermie deckte 2009 etwa 16 Prozent des Strombedarfs. In absoluten
Zahlen nimmt Deutschland mit einer Produktion von rund 93 Mrd.
Kilowattstunden EU-weit eine Spitzenposition ein. Mehr als 70 Mio.
Tonnen Kohlendioxid wurden durch Strom aus Erneuerbaren Energien so
allein im letzten Jahr vermieden.
"Investitionssicherheit, Innovationsanreize und ehrliche Preise -
diese Grundprinzipien machen das Erfolgsrezept des EEG aus", stellt
Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie
(BEE) fest. Durch die Anschlusspflicht für neue Kraftwerke, den
gesetzlich garantierten Vorrang für erneuerbaren Strom im Netz und
eine garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre gewährleistet das
EEG stabile Investitionsbedingungen. "Damit hat sich das Gesetz als
Antriebskraft für eine mittelständisch geprägte Industrie erwiesen",
bekräftigt Schütz.
Die regelmäßige Absenkung der Vergütungssätze für Neuanlagen übt
Kosten- und Innovationsdruck auf die Hersteller aus. Nicht zuletzt
machen die EEG-Vergütungssätze transparent, was regenerativer Strom
tatsächlich kostet. Anders als bei fossiler und nuklearer Energie
kommen keine versteckten Folgekosten für Umwelt-, Klima- oder
Gesundheitsschäden dazu.
"Die aktuelle Debatte um die Kosten für die Förderung Erneuerbarer
Energien darf nicht den Blick auf das Ganze verstellen," fordert
BEE-Präsident Schütz. "Das EEG bringt einen hohen Nutzen für
Arbeitsmarkt, Klimaschutz und Volkswirtschaft. Die bisherige
Erfolgsgeschichte muss die Politik jetzt zügig fortsetzen." Für den
schnellen Umstieg auf eine sichere und saubere Stromversorgung aus
Erneuerbaren Energien muss ihr Vorrang erhalten bleiben und die
Markt- und Netzintegration voran getrieben werden. "Dafür ist das EEG
auch zukünftig das richtige Instrument", fasst Schütz zusammen.
Ausführliche Hintergrundinformationen zu Geschichte und Bilanz des
EEG finden Sie online unter www.unendlich-viel-energie.de/eeg .
Originaltext: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51135
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Pressekontakt:
Daniel Kluge
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
Tel.: +49 (0)30 - 275 817 0 - 15, Fax: - 20
E-mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.bee-ev.de
Undine Ziller
Agentur für Erneuerbare Energien
Tel: +49 (0)30 - 200 535 - 45, Fax: - 51
E-mail: u.ziller@unendlich-viel-energie.de
www.unendlich-viel-energie.de
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