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Naturschutzmaßnahmen werden umgesetzt |
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Freitag, 23. April 2010 |
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Schwerin (ddp-nrd). Die Umweltverbände World Wide Fund for Nature
(WWF) und BUND ziehen ihre Klage gegen den Bau der deutsch-russischen
Ostseepipeline zurück. Man habe das Betreiberkonsortium Nord Stream
dazu bringen können, zusätzliche Naturschutzmaßnahmen beim Bau der
Erdgasleitung umzusetzen, teilten die Verbände am Freitag mit. Die
Eingriffe in den Greifswalder Bodden würden erheblich gemindert, die
Pipeline werde damit wesentlich umweltverträglicher gebaut als
ursprünglich geplant.
Die Einigung sei ein bahnbrechender Erfolg für den Schutz der
Ostsee, sagte WWF-Ostseebüroleiter Jochen Lamp. Die Umweltverbände
hatten im Februar Klage beim Oberverwaltungsgericht Greifswald gegen
den Planfeststellungsbeschluss des Bergbauamts Stralsund eingereicht.
(ddp)
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