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Sonntag, 25. April 2010 |
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Hamburg (ots) - 25. 4. 2010 - Die größten Chips- und
Pommeshersteller sowie Fastfood-Ketten lehnen mehrheitlich
gentechnisch veränderte Kartoffeln ab. Dies hat Greenpeace in einer
Befragung von zehn Firmen erfahren. Der BASF-Konzern hat im März
angekündigt, noch dieses Jahr den Anbau der Gen-Kartoffel "Fortuna"
für die Verwendung als Lebensmittel zu beantragen. Die renommierten
Chipsmarken Funny-frisch, Chio, Chipsletten und Lay's teilten
Greenpeace mit, aktuell und künftig keine Chips aus Gen-Kartoffeln
herzustellen oder zu verkaufen. Procter & Gamble will sich mit
Pringles nicht festlegen. Auch die Pommes-Anbieter Burger King, LSG
Lufthansa, Tank & Rast, Nordsee und Agrarfrost lehnen die
BASF-Kartoffel ab. McDonald's will aktuell keine Gen-Produkte
einsetzen, legt sich aber nicht für die Zukunft fest.
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Samstag, 24. April 2010 |
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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat den
Fluggesellschaften laut einem Medienbericht eine Mitschuld am
Vulkanasche-Chaos gegeben. Dabei gehe es im Kern um die Leitlinie
des UNO-Zivilluftverbands ICAO, in der nicht geregelt ist, ab
welcher Konzentration von Aschepartikeln in der Atmosphäre wieder
geflogen werden darf.
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Samstag, 24. April 2010 |
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Hamburg (ots) -
Protest im Nachthemd: "Jetzt Atomausstieg nicht verschlafen".
Mitarbeiter und Kunden des Öko-Energieversorgers LichtBlick fordern
die Energiewende. Sie reihen sich an den Hamburger Landungsbrücken in
Nachthemd und Schlafmütze in die Menschenkette zwischen den
Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel ein. LichtBlick-Vorstand Gero
Lücking: "Wer den Atomausstieg verschläft, verpasst die Energiewende.
Mehr Atomstrom heißt weniger Ökostrom und weniger Wettbewerb."
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Samstag, 24. April 2010 |
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Die SPD drängt bei Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke)
auf eine zügige Vorlage des neuen Berliner Ladenöffnungsgesetzes.
Die Gespräche mit den Beteiligten wie Kirchen und Gewerkschaften
seien seit langem abgeschlossen, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Christian Gaebler. Zudem sei der zu regelnde Sachverhalt nicht so
kompliziert. Lompscher solle deshalb «ein bisschen Dampf geben».
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Samstag, 24. April 2010 |
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Bonn (ots) - Bonn/Frankfurt, 24. April 2010 - Der
Wirtschaftswissenschaftler Prof. Wolfgang Gerke fordert, dass
Griechenland den Euro-Raum verlassen müsse. In der PHOENIX-Sendung
FORUM WIRTSCHAFT (Ausstrahlung morgen, 17.00 Uhr) sagte Gerke: "Wir
brauchen den Drachmen wieder für Griechenland." Dies werde auf andere
gefährdete Euro-Länder disziplinierend wirken. "Sie sehen, was mit
Griechenland gemacht wird, und dass der Gedanke, dass die Solidarität
so weit geht, dass hinterher Deutschland und andere Länder das
bezahlen, nicht mehr zieht. Die werden sich auch darauf besinnen,
ihre Hausarbeiten zu machen", warb Gerke für seinen Vorschlag.
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Samstag, 24. April 2010 |
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Bonn (ots) - Bonn/Frankfurt, 24. April 2010 - Der Präsident des
Bundesverbandes Deutscher Banken, Andreas Schmitz, erwartet von dem
vereinbarten Hilfsprogramm für Griechenland keine langfristige Lösung
der Finanzkrise. In der PHOENIX-Sendung FORUM WIRTSCHAFT
(Ausstrahlung morgen, 17.00 Uhr) sagte Schmitz: "Ich glaube, zunächst
mal wird es nur eine kurzfristige Beruhigung geben. Das ist ein
Notfallprogramm, das aber die strukturellen Probleme nicht
beseitigt." Zu glauben, dass Griechenland die Hilfsgelder wieder
zurückzahlen werde, falle ihm schwer, räumte Schmitz ein. Trotzdem
müsse angesichts der weltweiten Finanzkrise Griechenland jetzt
geholfen werden, da sonst eine Kettenreaktion drohe, die sich auf
Portugal, Spanien und weitere Länder ausdehnen könne. "Wenn man das
Wetterleuchten in Dubai sieht, weiß man, dass diese Krise noch nicht
ein Ereignis der Geschichte ist", warnte Schmitz in der
PHOENIX-Sendung.
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Samstag, 24. April 2010 |
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Bonn (ots) - Einen massiven Vertrauensverlust der sozialen
Marktwirtschaft beklagt René Obermann, der Vorstandsvorsitzende der
Deutschen Telekom AG, im gemeinsamen Interview von PHOENIX und
Süddeutscher Zeitung. Schuld daran seien die Finanz- und die
Wirtschaftskrise, "aber eben auch die vielfachen Entgleisungen von
Verantwortungsträgern". Insofern gebe es "großen Reparaturbedarf".
"Wir müssen die öffentliche Meinung wieder zugunsten der sozialen
Marktwirtschaft drehen, indem wir uns dazu bekennen und entsprechend
handeln", sagte Obermann im Rahmen des FORUM MANAGER, das PHOENIX an
diesem Sonntag um 13.00 Uhr ausstrahlt und die Süddeutsche Zeitung
auszugsweise in ihrer Montagsausgabe veröffentlicht.
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