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München (ots) - Großes Kopfschütteln in der deutschen
Reiseindustrie über ein angeblich "erstaunliches Ergebnis" eines
Tests von Internet-Reisebüros und des stationären Vertriebs. Nach
einem Vergleich von acht Online-Reisemittlern mit 72 stationären
Reisebüros in Deutschland kam die in Hamburg erscheinende
"Computer-Bild" in ihrer aktuellen Ausgabe vom 18. Januar 2010 zu dem
Fazit, dass Pauschalreisen "im Reisebüro oft günstiger angeboten
werden als im Internet." Peinliche Panne der Redaktion von
"Computer-Bild": Im Test wurde beispielhaft das Angebot eines
örtlichen Reisebüros allein mit dem Hotelpreis ohne jegliche
Zusatzleistung mit dem Angebot eines Internet-Reiseportals
verglichen, in dem neben dem identischen Hotel-Aufenthalt auch der
Flug und Transfer inkludiert waren.
Konkret folgerte die "Computer-Bild" in dem Vergleich über eine
14tägige Reise für zwei Personen nach Dubai zwischen einem örtlichen
Reisebüro und den Internet-Reisebüros, dass Kunden im stationären
Vertrieb gegenüber dem Online-Anbieter 1.540 Euro sparen würden.
Verglichen wurde jedoch das reine Hotel-Angebot in einem
Fünf-Sterne-Hotel in Dubai mit der Pauschalreise eines
Online-Reisemittlers, in dem neben dem Hotelaufenthalt auch Flüge und
Transfer Bestandteil waren.
Michael Buller, Vorstand des Verband Internet Reisevertrieb e.V.
(VIR): "Der Test ist methodisch falsch und wettbewerbswidrig. Der
Computer-Bild sind nachweislich erkennbare Fehler in den Recherchen
unterlaufen, die der gesamten Online-Reiseindustrie nachhaltig
Schaden zufügen, und ein völlig falsches Bild von der Realität
zeichnen."
"Durch die plakative Darstellung und den Vergleich von völlig
verschiedenen Produkten mit stark differenzierenden Leistungen wird
der Eindruck vermittelt, als sei das Buchen im Internet teurer als im
Reisebüro um die Ecke." Michael Buller weiter: "Wir stellen
grundsätzlich nicht in Frage, dass auch örtliche Reisebüros durchaus
- beispielsweise über Sonderaktionen - sehr günstige Reisen anbieten
können. Dennoch dürfte es sich auch bei der Redaktion der
Computer-Bild herumgesprochen haben, dass sich im Internet aufgrund
der Fülle der Angebote und der Transparenz in der Regel mindestens
die gleichen Reisepreise finden lassen. Wenn man allerdings reine
Hotel-Angebote mit Komplett-Reisen vergleicht, in denen auch die An-
und Abreise mit dem Flugzeug und die Transfers enthalten sind, können
selbst die für ihre attraktiven Preise bekannten Online-Reiseportale
nicht mithalten."
"Es geht nicht darum, unterschiedliche Vertriebswege gegeneinander
aufzubringen", stellt der VIR-Vorsitzende klar. "Ein angeblich
seriöser Test muss jedoch einheitliche Produkte miteinander
vergleichen. Bei dem jetzt veröffentlichten Test in der der
Computer-Bild ist dies eindeutig nicht der Fall."
Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR):
Sprachrohr der touristischen Internetwirtschaft
Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Dachverband
der deutschen Online-Reiseportale. Zu seinen TÜV-zertifizierten
Mitgliedern gehören mit ab-in-den-urlaub.de, ebookers.de, Expedia.de,
Holidaycheck, JT Touristik, lastminute.de, opodo.de und weg.de acht
der größten Online-Reiseunternehmen in Deutschland, die zusammen über
eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften. Die Mitgliedsunternehmen
lassen sich und ihre Dienstleistungen TÜV-zertifizieren und nehmen
damit eine Vorbildfunktion für die gesamte Reisebranche ein.
Fördermitglieder des VIR sind Mondial Assistance International AG,
Sabre Travel Network, Sunny Cars, TravelTainment, TrustYou und
@Leisure BR BV. Nähere Informationen zum Verband finden sich im
Internet auf www.v-i-r.de .
Originaltext: VIR Verband Internet Reisevertrieb
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/56049
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Pressekontakt:
Verband Internet Reisevertrieb e.V., Keltenring 9, 82041 Oberhaching,
Telefon: 089-610667-29, E-Mail:
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Internet: www.v-i-r.de
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