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Montag, 1. März 2010


Berlin (ots) - "Ab heute müssen über 7,3 Millionen Versicherte bei
etlichen Medikamenten keine Zuzahlungen mehr leisten", so Ingo
Werner, Geschäftsführer bei spectrum|K. Die entsprechenden
Rabattverträge für rund 1.760 Präparate treten zum 1. März 2010 in
Kraft. spectrum|K hatte diese im Auftrag von 80 Krankenkassen
ausgeschrieben und nach Abschluss des Vergabeverfahrens mit insgesamt
37 Herstellern abgeschlossen.

"Dies ist eine gute Nachricht für Versicherte und ihre
Krankenkassen", resümiert Werner. Versicherte der beteiligten Kassen
profitieren gleich mehrfach:

- Die Medikamentenversorgung erfolgt frei von Zuzahlungen.
- Patient, Arzt und Apotheker können aus bis zu vier
austauschbaren Arzneimitteln wählen.
- Individuelle Kriterien sind dabei die Patientenpräferenz,
medizinische, wirtschaftliche und pharmazeutische
Kriterien.
- Eine hohe Versorgungskontinuität und -qualität bleibt
gewährleistet.

Darüber hinaus werden wesentliche Aspekte der Patienten- und
Verbraucherorientierung bei der Umsetzung der Rabattverträge
besonders betont: "Patienten, Ärzte und Apotheker müssen sich nicht
alle paar Monate auf neue Medikamente einstellen, vielmehr ist die
Laufzeit der vertraglichen Regeln mit bis zu vier Jahren und
mindestens zwei Jahren vorbildhaft", so Werner. Damit die Apotheker
über die Wirtschaftlichkeit umfassend informiert sind, wurde diesen
vorab schriftlich die Rangfolge der Gewinner mitgeteilt. Auch sind
Indikationen, bei denen ein Austausch in der Apotheke aus
Versorgungssicht kritisch ist (z.B. Epilepsie, Parkinson, Mittel zur
Hemmung der Blutgerinnung oder Betäubungsmittel), bewusst nicht
Gegenstand der Ausschreibung und daraus resultierender
Rabattverträge.

Die Konzeption der Arzneimittelausschreibung orientiert sich an
der Verordnungspraxis und verlangte von den Herstellern exakt
vorgegebene Packungsgrößen, anstatt hier keine Größenvorgaben zu
machen oder auf Problemreferenzgrößen (N1 bzw. N3) zurückzugreifen.

Mit diesen Details ihrer Generika-Rabattverträge greift spectrum|K
wesentliche Punkte auf, die auch Experten der Arzneimittel- und
Versorgungsforschung von den Vertragspartnern und Gesetzgeber
fordern. Lesen Sie diesbezüglich bitte auch das Interview mit Prof.
Dr. Gerd Glaeske, Mitglied des Sachverständigenrats im
Gesundheitswesen und Leiter der Abteilung Gesundheitsökonomie,
Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung an der Universität
Bremen. Den vollständigen Text finden Sie als Download unter
www.spectrumk.de .

Originaltext: spectrum K Das BKK Gemeinschaftsunternehmen
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/72125
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Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner für die Medien und für die Vermittlung von
Kontakten in die Fachabteilung:
Thomas Isenberg, Leiter Geschäftsbereich
Interessenvertretung/Marketing; Pressesprecher
spectrum|K GmbH, Spittelmarkt 12, 10117 Berlin
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können , Tel.: 030-212336400

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