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Dienstag, 27. April 2010


Hamburg (ots) - Die Sparkassen haben zusammen mit den Volks- und
Raiffeisenbanken sowie den Sparda-Banken die glücklichsten Kunden.
Der Anteil der Kontoinhaber, die mit ihrer Hauptbank unzufrieden
sind, liegt deutlich unter zehn Prozent. Anders dagegen das
Kundenprofil bei der Postbank und den Direktbanken. Hier zeigt sich
rund jeder fünfte Kontoinhaber verunsichert und mit seiner Hausbank
im Unreinen. Das ergab die Studie "Wie Kreditinstitute in
Vertrauensbildung investieren sollten" des IMWF Institut für
Management und Wirtschaftsforschung (www.imwf.de).

Kundenzufriedenheit der Banken zeigt große Unterschiede:

Anteil Unzufriedene & verunsicherte Kunden
21 Prozent Postbank
18 Prozent Direktbanken
14 Prozent Großbanken
<10 Prozent Sparkassen
<10 Prozent VR-Banken
<10 Prozent Sparda-Banken

Die festgestellten Zufriedenheitswerte lassen sich an den sehr
unterschiedlichen Kundenstrukturen der Banken festmachen. Der
verunsicherte und unzufriedene Kundentyp ist beispielsweise
überdurchschnittlich häufig Kontoinhaber bei der Postbank und den
Direktbanken. Diese Kunden zeichnen sich im Durchschnitt durch das
geringste Lebensalter aus. Gleichzeitig verfügen sie in der Regel
über ein unterdurchschnittliches Haushaltseinkommen und in der Folge
über die kleinste Anzahl verschiedener Anlageprodukte. Gleichzeitig
ist die Risikobereitschaft dieses Kundentyps überdurchschnittlich.
Ein sorgfältiges Abwägen von Chancen und Risiken in Anlagefragen wird
von dieser Gruppe meist nicht vorgenommen. Dementsprechend wurden
diese Kunden von der finanziellen Performance ihrer Geldanlagen auch
öfter enttäuscht.

Die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparda-Banken
zählen in ihrer Kundenstruktur dagegen besonders häufig die Gruppe
der sicherheitsorientierten Genügsamen. Mehr als ein Viertel der
Kontoinhaber (29 Prozent) gehört zu diesem Kundentyp, der sich für
seine Finanzentscheidungen vergleichsweise viel Zeit nimmt.
Regelmäßiges Sparen und Altersvorsorge haben bei diesem Kunden einen
großen Stellenwert. Oberste Maxime ist dabei die Sicherheit der
Anlage. Das Vertrauen in seine Hausbank ist überdurchschnittlich.

Zur Studie
Für die Studie "Wie Kreditinstitute in Vertrauensbildung investieren
sollten" wurden 1.087 Bundesbürger repräsentativ durch das IMWF
Institut für Management- und Wirtschaftsforschung nach dem Vertrauen
in Kreditinstitute im Dezember 2009 befragt. Die Studie ist für 500
Euro zzgl. MwSt. erhältlich (www.IMWF.de).


Pressekontakt:
Faktenkontor GmbH
Jörg Forthmann
Tel.: +49 40 22703-7787
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de

Originaltext: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
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