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Berlin (ots) - Die Innungskrankenkassen (IKK), die in diesem Jahr
keinen Zusatzbeitrag nehmen, vermelden im Vergleich zum Vorjahr einen
hohen Mitgliederzuwachs. Zehntausende neue Mitglieder haben die IKKn
bereits registriert, nachdem Krankenkassen Ende Januar angekündigt
hatten, Zusatzbeiträge zu erheben. Und das Interesse reißt nicht ab.
Täglich mehr Mitglieder heißt es bei der IKK classic, die sich zum
1. Januar 2010 aus den Innungskrankenkassen Baden-Württemberg und
Hessen, Hamburg, Sachsen sowie Thüringen gegründet hat und mit mehr
als 1,8 Millionen Versicherten die größte IKK bundesweit ist. In der
Region Baden-Württemberg wurden bereits in den ersten beiden
Märzwochen mehr Wahlerklärungen als im gesamten Vormonat registriert.
In der Region Sachsen waren es sogar viermal so viele. Insgesamt
gingen bei der IKK classic seit Gründung mehr als 18.000
Wahlerklärungen neuer Mitglieder ein. "Wer uns wählt, kann sich auf
gute Arbeit verlassen: versichertenorientiert und langfristig
finanziell solide", sagt Vorstandsvorsitzender Gerd Ludwig.
Die Motivation der Mitarbeiter der Signal Iduna IKK ist ebenfalls
hoch: In den mehr als 150 Service-Center gingen vier Mal mehr
Anfragen als im Vorjahreszeitraum ein. Obwohl auch der Start ins Jahr
2009 nach Aussage der Signal Iduna IKK erfolgreich war, konnte das
Ergebnis 2010 sogar übertroffen werden: So haben sich im Vergleich
doppelt so viele Mitglieder für die bundesweit geöffnete Signal Iduna
IKK entschieden, die durch die Fusion mit der numIKK derzeit ihre
Präsenz in Niedersachsen ausbaut.
Hoch erfreut über Mitgliederzuwächse ist auch die IKK Brandenburg
und Berlin. "Wir haben seit Bekanntwerden der Zusatzbeiträge über
3.500 Wahlerklärungen erhalten - das ist ein relativer Zuwachs von 73
Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2009", sagt Enrico Kreutz,
Vorstand der IKK Brandenburg und Berlin. In zahlreichen Gesprächen
würden die Versicherten vor allem über die Zusatzbeiträge ihren Unmut
zum Ausdruck bringen. "Acht Euro im Monat Zusatzbeitrag sind für
nicht wenige Menschen viel Geld", so Kreutz.
Auch bei der BIG direkt gesund steigen die Zahlen der
Interessentenanfragen und der eingehenden Mitgliedschaftserklärungen
stetig. Derzeit versendet die bundesweit geöffnete Direktkrankenkasse
wöchentlich rund 3.000 Infopakete. "Die Versicherten haben kein
Verständnis für zusätzliche Belastungen. Denn es geht auch anders,
wie das Beispiel der BIG zeigt. Wir benötigen definitiv keinen
Zusatzbeitrag", garantiert Frank Neumann, Vorstandsvorsitzender der
BIG direkt gesund.
Mehr als 6.000 neue Versicherte seit Jahresbeginn verzeichnet die
IKK gesund plus. "Seitdem einige Krankenkassen Zusatzbeiträge
anfordern, wählen uns sogar aktuell über 1.000 Mitglieder pro Woche",
so Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus.
Über den IKK e.V.:
Der IKK e.V. ist die Interessenvertretung von Innungskrankenkassen
auf Bundesebene. Der Verein wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, die
Interessen seiner Mitglieder und deren mehr als 4,5 Millionen
Versicherten gegenüber allen wesentlichen Beteiligten des
Gesundheitswesens zu vertreten. Dem IKK e.V. gehören die BIG direkt
gesund, die IKK Brandenburg und Berlin, die IKK classic, die IKK
gesund plus, die IKK Niedersachsen, die IKK Nordrhein und die SIGNAL
IDUNA IKK an.
Originaltext: IKK e.V.
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