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Köln (ots) - Die Deutschen schauen etwas zuversichtlicher in die
Zukunft. Das ist das Ergebnis des aktuellen
"DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge". Mit 105 Punkten erreicht er den
höchsten Wert seit Januar 2009.
Bei der Beurteilung der allgemeinen Wirtschaftslage zeigt sich die
Bevölkerung gespalten. Während 37 Prozent eine Verbesserung erwarten,
befürchten 38 Prozent eine weitere Verschlechterung. Etwa jeder
Sechste glaubt an einen Aufschwung bis zum Jahresende, ein Viertel
erhofft ihn in den nächsten zwölf Monaten. 22 Prozent erwarten jedoch
in absehbarer Zeit keine wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung. Wie
bereits im Mai zeigten sich auch im Juni 2009 46 Prozent der
Erwerbstätigen von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen: 17
Prozent glauben, Verluste bei ihrer Geldanlage zu verbuchen,
ebenfalls 17 Prozent auch bei ihrem Einkommen. Etwa ein Viertel ist
der Ansicht, der Wert ihrer angesparten Altersvorsorge sei durch die
Krise gesunken. 27 Prozent fühlen sich so verunsichert, dass sie den
Abschluss von Altersvorsorgeprodukten hinausschieben.
Während die Bedenken bei der privaten und betrieblichen Vorsorge
weiter abgenommen haben, sind sie im Hinblick auf die gesetzliche
Rente im Vergleich zum Vormonat um 4 Punkte, seit Jahresbeginn sogar
um acht Punkte auf 54 Prozent angewachsen. Dennoch ist die Zahl
derer, die im Alter Abstriche bei ihren Lebensstandard erwarten, im
Juni um vier Punkte auf 70 Prozent (niedrigster Wert in 2009)
zurückgegangen.
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) berichtet monatlich
über Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum Thema Vorsorge.
Für den sechsten Trendbericht wurden vom 22. bis 24. Juni 2009 1.078
Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die repräsentativen
Ergebnisse wurden mit den Daten aller zur Zeit für diesen
Themenkomplex relevanten Untersuchungen zum
"DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" kombiniert.
Der aktuelle "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" und weiteres
Hintergrundmaterial unter www.dia-vorsorge.de
Originaltext: Deutsches Institut für Altersvorsorge
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52419
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52419.rss2
Pressekontakt:
Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an
DIA-Sprecher Bernd Katzenstein, Telefon: 0221 / 9242 8105 oder per
E-Mail an
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