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Berlin (ots) - Das Mobilfunkunternehmen e-plus ist mit 23 Prozent
aktuell Marktführer im deutsch-türkischen Mobilfunkmarkt. Dazu kommen
noch die Marktanteile der Submarken "base" (3,7%) und "Ay Yildiz"
(6,4%). Somit telefonieren rund ein Drittel der rund 3 Millionen
türkischstämmigen Migranten in Deutschland über das Mobilnetz des
Düsseldorfer Konzerns. - Vodafone, das noch vor wenigen Jahren mit
Anteilen von 45 Prozent diesen Teilmarkt deutlich dominierte, belegt
mit 21 Prozent momentan Platz zwei, vor O2 (19%) und T-mobile (12%).
- Dies ist das Ergebnis einer telefonischen Umfrage, die das Berliner
Marktforschungsinstitut Data 4 U ( www.data4u-online.de ) im Februar
unter 1.032 repräsentativ ausgewählten türkischstämmigen Verbrauchern
ab 14 Jahre durchgeführt hatte.
Auffällig ist der Trend hin zu kleineren Anbietern und Submarken,
zu denen unter anderem auch Alditalk (10%) zählt. Insgesamt erreichen
die kleineren Marken aktuell einen Anteil von 25 Prozent. Gegenüber
früheren Studien wachsen diese damit sehr deutlich: In 2007 hatte der
Anteil der kleineren Mobilfunkanbieter und Submarken bei 11 und in
2005 bei 2 Prozent gelegen.
Die jungen und kommunikationsfreudigen Deutsch-Türken gelten in
der Mobilfunkbranche als besonders attraktive Zielgruppe. So verfügen
rund drei Viertel aller deutsch-türkischen Migranten über mindestens
ein Handy und in der Zielgruppe der 14 bis 29jährigen sind es sogar
deutlich über 90 Prozent. - Aufgrund sinkender Auslandstarife wird
das Handy immer häufiger auch für Auslandsgespräche in die Türkei
genutzt. - Insgesamt geben die deutsch-türkischen Haushalte jährlich
über 1,3 Milliarden Euro für Mobilfunk und Telekommunikation aus.
"Diese Zahlen verdeutlichen das mittlerweile erreichte
wirtschaftliche Gewicht türkischer Migranten. Das Thema
Ethnomarketing insgesamt jedoch hat eine noch viel größere Dimension"
unterstreicht Data 4 U Geschäftsführer Joachim Schulte. So leben in
Deutschland mehr als 15 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln.
Das sind fast 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Ihnen stehen jährlich
mehr als 120 Milliarden Euro für den privaten Konsum zur Verfügung.
Originaltext: DATA4U
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Pressekontakt:
Joachim Schulte (030-217395-11)
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