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Freitag, 7. August 2009


Berlin (ots) - Süßigkeiten sind die "Krisengewinner" /
Werbeausgaben für Lebensmittel gestiegen

Die Nachfrage nach Konsumgütern des täglichen Bedarfs, so
genannten Fast Moving Consumer Goods (FMCG), ist im Jahr 2009 trotz
Krise stabil. Laut des neuen Branchenberichts "FMCG 2009.
Lebensmittel des täglichen Bedarfs" der Axel Springer AG werden die
Bundesbürger im laufenden Jahr 152 Milliarden Euro für Warengüter wie
Nahrungsmittel, Körperpflegeprodukte oder Reinigungsmittel ausgeben.
Das entspricht mehr als einem Zehntel des privaten Verbrauchs. Dem
Branchenbericht zufolge sind die Gründe für die weiterhin vorhandene
Nachfrage die anhaltend gute Konsumstimmung in Deutschland, fallende
Preise sowie ein rückläufiger Außer-Haus-Konsum. Verbraucher gehen
seltener in Restaurants und geben folglich mehr Geld für ihren
Einkauf aus.

Davon profitieren vor allem die Produktbereiche "Convenience" mit
Fertiggerichten und Tiefkühlkost sowie Süßwaren, die in den ersten
fünf Monaten 2009 einer der Wachstumsträger des FMCG-Marktes waren
(plus 2,5 Prozent). In wirtschaftlich schwierigen Zeiten scheinen
sich Verbraucher bewusst "kleine Freuden" in Form von Schokolade,
Gummibärchen und Co. zu gönnen. Insgesamt erwirtschaftet der
Einzelhandel rund die Hälfte seines Umsatzes mit Fast Moving Consumer
Goods. Laut Branchenbericht ist aber bis Ende 2009 mit einer
allgemeinen Verschlechterung der Konsumkonjunktur in Deutschland zu
rechnen.

Nahrungsmittel machen weiterhin den größten Anteil in der
klassischen Werbung aus. Die großen Werbungtreibenden haben in diesem
Bereich in den ersten fünf Monaten 2009 die Ausgaben für Werbung um
sechs Prozent erhöht. Bei Wasch-, Putz und Reinigungsmitteln stiegen
die Werbeausgaben sogar um ein Viertel. Zudem ist über alle Sparten
hinweg eine Erhöhung der Online-Werbung im Media-Mix zu beobachten.

Der komplette Branchenbericht "FMCG 2009. Lebensmittel des
täglichen Bedarfs" kann unter www.mediapilot.de abgerufen oder
bestellt werden.

Ansprechpartner für Bestellungen und weitere Informationen:
Annika Markstein
Axel Springer Media Impact
Marktanalyse
Tel. +49 (0)40 347-2 21 51
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Diese Presseinformation kann unter www.axelspringer.de abgerufen
werden.

Originaltext: Axel Springer AG
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ISIN: DE0005501357

Pressekontakt:
Christian Garrels
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