|
Berlin (ots) - +++ Opposition unter Anlegern will Global
View-Projekt retten +++ Bisherige Geschäftsführung soll umgehend
abgelöst werden +++ Erwartetes Abfindungsangebot der Banken wird
entschieden zurückgewiesen +++
Unter den Anlegern des in Schieflage geratenen Global View Fonds
hat sich eine Opposition gebildet, die die Riesenräder für Berlin und
Peking retten und als gewinnträchtige Tourismus-Magnete realisieren
will. Im Zentrum der Kritik steht das bisherige Management und
insbesondere das Finanzgebaren der derzeitigen Geschäftsführer, die
gleichzeitig Angestellte der Fonds-Bank Delbrück Bethmann Maffei
sind. Sie werden als Verursacher der gegenwärtigen Probleme
bezeichnet und sollen sofort abgelöst und durch ein
bankenunabhängiges Management ersetzt werden. Hauptargument der
Kritiker: Ein Großteil des Fondsvermögens von 208 Millionen Euro sei
entweder unter Verstoß gegen die Prospektbedingungen oder
widerrechtlich für Bank- und Vertriebsprovisionen ausgegeben worden.
Als neue Geschäftsführer schlagen die oppositionellen Anleger den
Berliner Peter Massine, einen der erfolgreichsten europäischen
Produzenten und Macher der Pferde-Show Apassionata, sowie Jens
Werhahn, einen erfahrenen Hamburger Vermögensverwalter, vor. Nur ein
unabhängiges und mit den Veranstaltungsmärkten vertrautes Management
könne, so die oppositionellen Anleger, noch einen wirtschaftlichen
Erfolg gewährleisten.
Die Neubestellung der Geschäftsführung soll auf einer jetzt
anzuberaumenden Gesellschafterversammlung durchgesetzt werden, die
allerdings durch die gegenwärtige Geschäftsführung wiederholt
hinausgezögert wird. In informierten Kreisen wird darüber gesprochen,
dass die Fonds-Banken die Einberufung der seit sieben Monaten
überfälligen Gesellschafterversammlung um jeden Preis verhindern
wollen. Man befürchte eine öffentliche Diskussion über das bisherige
Finanzverhalten und plane deshalb, den Anlegern ein Abfindungsangebot
zu unterbreiten, um den Fonds auch in Zukunft kontrollieren zu
können. Da dieses dem Vernehmen nach aber nur einen Bruchteil der
ursprünglichen Einlagen umfasst, gilt eine breite Ablehnung als sehr
wahrscheinlich.
Peter Massine erläutert: "Wir wollen die Riesenräder bauen, denn
wir glauben an den Erfolg des Projekts. In Peking und Berlin
registrieren wir jedes Jahr mehr Städtebesucher und diese erwarten
ergänzende touristische Angebote. Man kann mit den Riesenrädern an
diesen Plätzen keinen Fehler machen." Massine verweist auf den
anhaltenden Erfolg des London Eye in der britischen Hauptstadt. Die
Errichtung des Londoner Riesenrades habe etwa 80 Millionen Pfund
gekostet und erziele bei jährlich 3,5 Millionen Besuchern einen
Umsatz von über 50 Millionen Pfund. Dies zeige, wie viel Potenzial
in der Geschäftsidee steckt. Weiterhin weist er darauf hin, dass
beispielsweise der Berliner Fernsehturm immer noch rund 1,7 Millionen
Besucher pro Jahr verzeichne. Ein Riesenrad sei gerade für
Tagesbesucher ideal. In Peking mit rund 125 Millionen Besuchern
jährlich fehle ein ähnliches Angebot gänzlich.
Völliges Unverständnis äußert die Anleger-Opposition über den
Stand der Realisierung der geplanten Riesenräder und die
aufgetretenen Finanzierungsprobleme. Trotz bester wirtschaftlicher
Prognosen und inzwischen erworbener Grundstücke sind die von den
Banken gesteuerten Geschäftsführer in fast fünf Jahren über
Grundstückskauf und Planungsstadium nicht hinausgekommen. Im
Gegenteil, jetzt würden von diesen sogar beträchtliche Finanzprobleme
zugegeben und eine Liquidation der Gesellschaft ins Gespräch
gebracht. Dabei verfügte die Gesellschaft bei ihrem Start über
Finanzmittel von 208 Millionen Euro, die rund 10.000 Anleger des
Global View Fonds in Deutschland aufbrachten.
Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet und
informierte Anleger bestätigen, sollen allein 57 Millionen Euro für
Provisionszahlungen an die beteiligten Banken und
Vertriebsunternehmen geflossen sein. Einen wesentlichen Teil des
verbliebenen Fondsvermögens erhielten weitere Banken, die die
Fremdfinanzierung arrangieren sollten, als Provision. Diese wurde in
Angriff genommen, ohne dass überhaupt Kalkulationen zu den Baukosten
vorlagen.
Die Opposition um Massine und Werhahn appelliert an die Anleger,
sich ihr anzuschließen, um entweder einer überzeugenden
unternehmerischen Idee zum Erfolg zu verhelfen oder zumindest eine
volle Erstattung des investierten Kapitals nebst der im Prospekt
versprochenen Verzinsung von den Fonds-Banken für die Anleger zu
erreichen.
Auf der neuen Aktions-Webseite http://www.pro-riesenrad.de
(Freischaltung am 24.03.2010) können sich alle Anleger darüber
informieren, wer hinter der Initiative steht, wie das Projekt Global
View zu retten ist und was man als Anleger dazu beitragen kann.
http://www.pro-riesenrad.de
Originaltext: Anleger-Interessengemeinschaft Pro Riesenrad
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/79502
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_79502.rss2
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Bernd Rauch und Heiko Geibig
Telefon: 069-15402-379
Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Diese Nachricht präsentiert Ihnen kreditori.de Das Geschäft rund ums Haustier trotzt der Wirtschaftsflaute. Tierfutter, das wichtigste Segment im Haustiermarkt, verzeichnete nach noch unveröffentlichten Zahlen des Marktforschungsunternehmens Information Resources (IRI) im Gesamtjahr 2009 Umsatzzuwächse von 2,7 ... Feuchtes Laub auf der Straße, frühe Dämmerung, Wind, Nässe und Nebel lassen im Herbst das Unfallrisiko wieder ansteigen. Gefährliche Straßenverhältnisse ergeben sich bisweilen ganz unerwartet und sind nicht immer auf ... Beim Thema Handy haben Senioren im Vergleich zu den jüngeren Generationen offenbar weiter Berührungsängste. Wie der Branchenverband Bitkom am Sonntag mitteilte, besitzt nur jeder zweite der über 65-Jährigen ein Mobiltelefon. ... Ein Vermieter darf einen Mieter nicht dazu zwingen, während der Mietzeit die Decken und Oberwände der Wohnung in Weiß zu streichen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe ... Ein Beifahrer, der sich nicht anschnallt, handelt grob fahrlässig und muss daher bei einem Unfall für erlittene Verletzungen mithaften. Selbst ein Vollrausch schützt nicht vor dieser Konsequenz, stellt die Hamburg-Mannheimer ...
|