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Berlin (ddp.djn). Mineralöl ist im ersten Quartal deutlich teurer
geworden. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterten die Kosten für
Superbenzin durchschnittlich um 15 Prozent auf 38,92 Cent pro Liter,
wie der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Freitag in Berlin
mitteilte. Der Preis pro einem Liter Diesel verschlechterte sich um
12 Prozent auf 38,78 Cent. Heizöl wurde 11 Prozent teurer und kostete
im Schnitt 38,39 Cent pro Liter. Grund für den Anstieg war die
Schwäche des Euro.
Infolge der höheren Einkaufskosten stiegen auch die
Verbraucherpreise für Benzin, Diesel und Heizöl. Der Liter
Superbenzin kostete im ersten Quartal 1,38 Euro und damit 4 Prozent
mehr als im Vorjahreszeitraum. Für Diesel mussten 1,17 Euro pro Liter
und damit ebenfalls 4 Prozent mehr gezahlt werden. Die
Verbraucherpreise für leichtes Heizöl verteuerten sich im Vergleich
zum Vorjahresquartal um 4 Prozent auf 0,59 Euro je Liter.
Mit den gestiegenen Preisen einher ging ein Einbruch der Nachfrage
bei Mineralölprodukten. Der Absatz von Benzin, Diesel und Heizöl sank
den Angaben zufolge in den ersten drei Monaten um 15,1 Prozent. Das
Minus sei insbesondere auf die reduzierte Nachfrage nach leichtem
Heizöl zurückzuführen. In den ersten drei Monaten wurden 5,6
Millionen Tonnen verkauft, 32,6 Prozent weniger als im
Vorjahresquartal.
(ddp)
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