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Am 14. Februar ist Valentinstag und viele Bundesbürger
verschenken Blumen an ihre Partner, Freunde, Verwandten oder
Geschäftspartner. Allerdings sind die Umsatzerwartungen bei den
Blumenhändlern hierzulande gedämpft. «Für das Jahr 2009 bin ich
zurückhaltend, weil der 14. Februar auf einen Samstag fällt»,
erklärte Fleurop-Vorstand Niklas Dörr.
Berlin (ddp.djn). Am 14. Februar ist Valentinstag und viele
Bundesbürger verschenken Blumen an ihre Partner, Freunde, Verwandten
oder Geschäftspartner. Allerdings sind die Umsatzerwartungen bei den
Blumenhändlern hierzulande gedämpft. «Für das Jahr 2009 bin ich
zurückhaltend, weil der 14. Februar auf einen Samstag fällt»,
erklärte Fleurop-Vorstand Niklas Dörr. An einem Samstag fehle den
Floristen ein halber Arbeitstag. Die derzeitige Wirtschaftskrise sei
aber momentan bei den etwa 14 000 Blumenhändlern in Deutschland noch
nicht zu spüren.
Nach Schätzungen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für
Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH (ZMP)
gaben die Deutschen im vergangenen Jahr rund 3,2 Millionen Euro für
Schnittblumen aus. Pro Kopf sind dies etwa 39 Euro. «Dieser Wert ist
über die letzten vier bis fünf Jahre stabil geblieben», sagte der
Marktexperte für Zierpflanzen bei der ZMP, Richard Niehues. Im
europäischen Vergleich gehört Deutschland damit, bezogen auf den
Schnittblumenkauf, zur Spitzengruppe. Aussagen zur Entwicklung in der
derzeitigen Wirtschaftssituation könne man aber nicht zuverlässig
treffen.
Pünktlich zum Valentinstag steigt alljährlich die Nachfrage nach
Blumen und damit auch deren Preis. «Im Frühjahr sind die Blumen meist
teurer», sagte die Sprecherin des Statistischen Bundesamtes, Ute
Egner. 2008 sei diesbezüglich allerdings nicht auffällig gewesen. Die
Preise seien gegenüber 2007 sogar um 5,7 Prozent günstiger gewesen.
Trotz des hohen Verbrauchs in Deutschland, werden die Pflanzen
vorwiegend importiert. Nur etwa 18 Prozent seien in der
Bundesrepublik angebaut worden, so die Schätzungen der ZMP für 2008.
Deutschland sei weltweit eines der Länder, das am meisten
Schnittblumen importiert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes
lag der Wert von frischen Schnittblumen, die von Januar bis November
2008 nach Deutschland eingeführt worden waren, bei 682,4 Millionen
Euro. Der mit Abstand überwiegende Teil der Pflanzen stammte aus den
Niederlanden.
Da am Valentinstag nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit
die Nachfrage nach Blumen steigt, haben die Blumenimporteure und
damit auch die Luftfrachtbranche dieser Tage Hochsaison. «Das
Geschäft beginnt Ende Januar und bricht dann am Valentinstag ein»,
sagte der Unternehmenssprecher der Lufthansa Cargo AG, Nils Haupt.
Das Unternehmen rechne in diesem Jahr zum Valentinstag mit einem
Umschlag von rund 850 Tonnen Rosen, die hauptsächlich aus Südamerika
und Ostafrika stammten und für den gesamten europäischen Markt
bestimmt seien. 2007 seien allerdings noch rund 1000 Tonnen der
Pflanzen umgeschlagen worden.
Aber nicht nur zum Valentinstag ist die Rose eine besonders
beliebte Schnittblume in Deutschland. Zwischen Januar und November
2008 sei laut dem Statistischen Bundesamt insgesamt eine Stückzahl
von einer Milliarde der stacheligen Pflanzen, im Wert von 214,2
Millionen Euro, in die Bundesrepublik eingeführt worden.
(ddp)
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