Regierung streitet über Angleichung der Ost Renten an West niveau
Donnerstag, 25. September 2008

Bundesregierung will Ost Renten an West Niveau angleichen

24.09.08
Die Bundesregierung
diskutiert darum noch im Jahre 2009 eine Angleichung der Ostdeutschen Renten an die Höhe der westdeutschen Renten zu beschliessen.




Vor allem jüngere Altersgruppen sind von einem niedrigeren Rentenniveau im Osten betroffen. Denn ältere Jahrgänge, die noch innerhalb der DDR Erwerbstätig waren haben einen weitaus höheren Rentenanspruch als die nachfolgenden Generationen aus der ehemaligen DDR. Derzeit sind die Ost-Renten im Schnitt sogar höher als die im Westen. Grund ist die Tatsache, das es in der DDR keine Arbeitlosen gab. Dies hat zur Folge das bei der Rentenberechnung fast keine Fehlzeiten auftreten. Dies sorgt für eine höhere Rente. Hinzu kommt das derzeit der niedrige Durchschnittslohn im Osten an das Westniveau angeglichen wird. Realisiert durch den Hochwertungsfaktor werden seit der Wende die Durchschnittsverdienste für die Rentenberechnung im Osten an das Westniveau angeglichen. Die führt derzeit dazu das ein Arbeitnehmer im Osten für die gleiche Rente weniger arbeiten muss als ein Arbeitnehmer im Westen. Das ist auch sinnvoll: Denn kein Ostdeutscher Bürger kann etwas für die doppelt so hohe Erwerbsunfähigkeitsquote wie im Westen. Um eine tatsächliche Angleichung der Ostrenten an das Westniveau zu ermöglichen und die derzeitige künstliche Angleichung an das Westniveau durch den Hochwertungsfaktor unnötig zu machen gilt es also die Probleme bei der Wurzel zu packen. Laut Minister Tiefensee sind dies vor allem die hohe Arbeitslosenquote und die damit verbundene Bevölkerungsabwanderung.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. September 2008 )
 
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