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CDU-Ministerpräsidenten kritisieren FDP-Steuersenkungspläne |
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Freitag, 23. April 2010 |
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Düsseldorf (ddp). Vor dem am Wochenende beginnenden FDP-Parteitag
fordert Sachsen-Anhalts Regierungschef Wolfgang Böhmer (CDU) die
Liberalen zu einer Abkehr von ihren Steuersenkungsplänen auf.
Steuersenkungen müsse man sich leisten können, sagte Böhmer dem
«Handelsblatt» (Freitagausgabe). «Solange der eigene Haushalt nur mit
der Aufnahme neuer Schulden finanziert werden kann, können wir die
Steuern nicht senken. Eine Steuersenkung auf Pump, also um den Preis
höherer Schulden, macht keinen Sinn.» Auch mögliche steigende
Steuereinnahmen für das Jahr 2012 führten nicht zwangsläufig zu
Steuersenkungen. «Die Regeln der Schuldenbremse im Grundgesetz
verpflichten uns, zunächst einmal von den strukturellen Defiziten im
Haushalt wegzukommen», sagte Böhmer.
Saarlands Regierungschef Peter Müller (CDU) sprach sich
unterdessen gegen die FDP-Vorschläge zur Gegenfinanzierung der
Steuersenkungen aus, darunter die Vorverlegung des Ausstiegs aus der
Steinkohlesubvention. «Der Vorschlag der FDP gefährdet die zwischen
Bund, Revierländern und ICBCE mühsam ausgehandelten Vereinbarungen
aus dem Jahr 2007, mit denen sich alle Beteiligten auf ein
sozialverträgliches Auslaufen des Bergbaus im Jahre 2018 geeinigt
haben», sagte Müller dem «Handelsblatt». Als Teil der
nordrhein-westfälischen Landesregierung habe die FDP die
kohlepolitischen Vereinbarungen mitbeschlossen.
(ddp)
Mehr Nachrichten, präsentiert von Kreditori.de: Die FDP erwartet bei der anstehenden Kabinettsklausur am 18. und
19. November eine Klarstellung der Koalitionslinie zu
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... Die Finanzexperten von Union und FDP haben bei ihren
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der ... Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer
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