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Berlin (ots) - In Zeiten von staatlichen Rettungsplänen für Banken
und andere Unternehmen darf die Bildung nicht aus den Augen verloren
werden: Das forderte der Fußballprofi Christoph Metzelder (Real
Madrid) am Mittwoch in einer Rede vor rund 300 Studierenden der
Humboldt Universität zu Berlin (HU). Die Gastvorlesung mit dem Titel
"Bildung für alle: die Soziale Marktwirtschaft" fand auf Einladung
der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und des Leiters
des Instituts für Management der HU, Prof. Dr. Joachim Schwalbach,
statt.
"Der einzigartige Ausgleich zwischen Leistungsprinzip und
Chancengerechtigkeit - unabhängig von der sozialen Lebenssituation
der Familie - ist das Markenzeichen der Sozialen Marktwirtschaft."
Die Voraussetzungen zu schaffen, dass junge Menschen unabhängig von
Herkunft und Vermögen gute Startchancen haben, sei eine Aufgabe der
gesamten Gesellschaft. "Dafür steht das Soziale in der Sozialen
Marktwirtschaft" so Metzelder. "Sozial bedeutet für mich aber auch
bürgerschaftliches Engagement wie ehrenamtliche Tätigkeiten,
Stiftungen und private Initiativen. Ich hatte im Leben sehr viel
Glück und möchte mit meiner Stiftung der Gesellschaft etwas davon
zurückgeben. Deshalb ist auch das private Engagement für junge
Menschen für mich eine Herzensangelegenheit."
Metzelder machte anhand von Vergleichen zwischen Sport und
Wirtschaft deutlich, dass Bildungsinvestitionen in Krisenzeiten zu
einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung führen: "Bildung und
Ausbildung sind die Grundvoraussetzung dafür, dass junge Menschen in
Krisenzeiten eine adäquate Lehrstelle finden und der Arbeitsmarkt
wieder an Dynamik gewinnt."
Bundesweit protestierten parallel zur Vorlesung junge Menschen für
bessere Bildungsbedingungen. Eine Studie des DIW econ im Auftrag der
INSM hatte Anfang des Jahres ergeben, dass im Rahmen der
Konjunkturpakete bei weitem zu wenig in die Bildung investiert wird.
Die gemeinnützige Christoph-Metzelder-Stiftung "Zukunft Jugend" (
www.metzelder-stiftung.de ) wurde 2006 gegründet. Sie setzt sich
dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen gleiche Ausgangschancen
in Bildung und Beruf erhalten.
Originaltext: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
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Robert Matschoß, Tel. +49 (0)30.700186 766,
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