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Köln (ots) -
- 25 Mio. US-Dollar für Nahrungsmittelproduzent Zambeef Products
Plc
- Beitrag zur Entwicklung des Agrarsektors in einem der ärmsten
Länder der Welt
Die sichere Versorgung mit qualitativ hochwertigen und günstigen
Nahrungsmitteln ist entscheidend für die wirtschaftliche und soziale
Entwicklung eines Landes. Daher gewähren die DEG - Deutsche
Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH und die European
Financing Partners S.A. (EFP) dem Unternehmen Zambeef Products Plc.
(Zambeef), einem der größten Nahrungsmittelproduzenten in Sambia, ein
langfristiges Darlehen in Höhe von 25 Mio. US-Dollar. Die DEG
arrangiert und strukturiert diese Finanzierung und stellt davon
selbst 6,25 Mio. US-Dollar bereit. Gesellschafter der EFP sind die
Europäische Investitionsbank (EIB) und zwölf bilaterale europäische
Entwicklungsfinanzierer, darunter die DEG. Ziel dieses Joint Ventures
ist die Förderung der Privatwirtschaft in Sub-Sahara-Afrika, der
Karibik- und Pazifik-Region. Seit 2003 stellte EFP dort 340 Mio. Euro
für private Investoren bereit.
"Mit Zambeef unterstützen wir einen guten Kunden und wichtigen
Arbeitgeber in Sambia, mit dem uns bereits eine erfolgreiche
Zusammenarbeitet verbindet. Unser Engagement trägt außerdem dazu bei,
die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln in Sambia zu verbessern",
sagte Dr. Michael Bornmann, Mitglied der DEG-Geschäftsführung,
anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Lusaka. Zambeef wurde 1995
gegründet und ist in Sambia führend in Produktion, Verarbeitung und
Handel von Grundnahrungsmitteln. Das Unternehmen hat rund 3.500
Beschäftigte. 2006 finanzierte die DEG bereits den Bau einer
Getreide-Mühle und einer Bäckerei. Nun fließt das Geld in den Bau von
Bewässerungsanlagen zur Erweiterung einer Getreidefarm, in die
Modernisierung einer Mastfutteranlage sowie die Entstehung einer
3.000 Hektar großen Palmölplantage.
Sambia verfügt über große natürliche Wasserressourcen und weite,
landwirtschaftlich nutzbare Flächen. Das Vorhaben trägt dazu bei,
diese Flächen durch den Bau von Wasserversorgungssystemen nutzbar zu
machen. So kann der wachsende Bedarf an Grundnahrungsmitteln
gesichert, die Entwicklung des zur Armutsbekämpfung wichtigen
Agrarsektors vorangetrieben und Sambia unabhängiger von
Lebensmittelimporten gemacht werden. Mit Unterstützung der DEG will
Zambeef zudem ein Zertifizierungssystem für Sozial- und
Umweltstandards einführen, um seine Marktposition zu stärken und eine
Vorbildfunktion in der Region einzunehmen. Außerdem leistet das
Unternehmen einen Beitrag zur Erreichung der UN-Millenniumsziele zur
Armutsreduzierung, unterstützt den Gesundheits- und Bildungssektor
und spendet für Waisenhäuser und Hospize.
Die Förderung des Privatsektors in Afrika ist ein zentrales
Anliegen der DEG. Allein im vergangenen Jahr investierte sie dort 179
Mio. Euro. Im südlichen Afrika ist die DEG mit einem Außenbüro in
Johannesburg vertreten. Erst kürzlich startete sie dort die
100-Millionen-Euro-Initiative "AgroAfrica" zur Unterstützung der
afrikanischen Landwirtschaft.
Originaltext: DEG - Dt. Invest. und Entwicklungsges.
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DEG - Deutsche Investitions- und
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50676 Köln
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