|
Zentralrat der Muslime: Diskussion um Özkan verlogen |
|
Dienstag, 27. April 2010 |
|
Berlin (ddp-nrd). Der Zentralrat der Muslime hat die Debatte um
Aygül Özkan als erste muslimische Ministerin als «verlogen»
kritisiert. Er sehe «große Widersprüche bei der Union», sagte
Generalsekretär Aiman Mazyek dem Berliner «Tagesspiegel»
(Mittwochausgabe). Beim Kruzifix verwahre man sich gegen die
Verbannung religiöser Symbole aus dem öffentlichen Raum, bei
muslimischen Lehrerinnen hingegen instrumentalisiere man die
Neutralität des Staates und verbanne sie aus dem Klassenzimmer. «Wir
sind doch kein Christen-Staat. Unsere Verfassung räumt allen
Religionen einen gleichberechtigten Platz ein.»
Die türkischstämmige CDU-Politikerin Özkan ist am Dienstag im
niedersächsischen Landtag als Sozialministerin vereidigt worden. In
den vergangenen Tagen hatte sie auch innerhalb ihrer eigenen Partei
für Aufregung gesorgt, weil sie ein Verbot von Kruzifixen in Schulen
gefordert hatte. Insbesondere Politiker aus der CSU forderten Özkan
daraufhin auf, sie solle sich überlegen, ob sie in einer christlichen
Partei an der richtigen Stelle sei. Am Montag zog sie ihre Aussagen
zurück.
(ddp)
Für Sie bereitgehalten. Mehr Infos und aktuelle News: Vizekanzler Guido Westerwelle sieht sich mit neuen Vorwürfen der
Klientelpolitik konfrontiert. Die SPD forderte den FDP-Chef am
Mittwoch auf, Honorare für seine Vortragstätigkeiten im Einzelnen
offen zu legen.
... Nordrhein-Westfalen könnte bald seine erste Regionalpartei
bekommen. Nach der CSU in Bayern oder dem Südschleswigschen
Wählerverband in Schleswig-Holstein regt sich nun auch in Westfalen
regionales Selbstbewusstsein. Eine kleine Minderheit von ... Mit einer zusätzlichen Steuer will die SPD die Energiekonzerne
für die Entsorgung von Atommüll stärker in die Pflicht nehmen. Die
Bundestagsfraktion werde einen Antrag einbringen, wonach die
Atomindustrie vollständig für ... Die brandenburgische SPD lädt nach ihrem Sieg bei der
Landtagswahl für Donnerstag (1. Oktober) zu ersten
Sondierungsgesprächen zur Bildung einer Koalition ein. Zuerst solle
mit der Linken, danach mit der ... Vor dem traditionellen politischen Aschermittwoch der CSU in
Passau erhöht der frühere Parteichef und Altministerpräsident Edmund
Stoiber den Druck auf seinen Nachfolger Horst Seehofer.
... In der CSU wird der Streit über das Vorgehen der Partei in der
Gesundheitspolitik immer heftiger. Der CSU- Bundestagsabgeordnete und
Sozialexperte Max Straubinger verwahrte sich jetzt in der «Passauer
Neuen Presse» ...
|