Studie: Land setzt EU-Fördergelder falsch ein
Freitag, 23. April 2010
Studie: Land setzt EU-Fördergelder falsch ein

Düsseldorf (ddp-nrw). Einer neuen Studie zufolge setzt die Landesregierung Fördermittel der EU zu wenig für die Umwelt ein. Für die Jahre 2007 bis 2013 habe Nordrhein-Westfalen 2,4 Milliarden Euro für Strukturförderung zur Verfügung, nutze aber nicht die «Umwelt- und Naturschutzpotenziale», wie aus einer am Freitag in Düsseldorf vorgestellten Studie des Grünen-Europaabgeordneten Sven Giegold hervorgeht. Auch für Klimaschutzprojekte würden kaum Mittel aus Brüssel nach NRW umgeleitet. Im Falle einer Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl am 9. Mai wollen die Grünen «alle EU-Gelder einem öko-sozialen Check unterziehen», wie Giegold ankündigte.

(ddp)

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