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Köln (ddp-nrw). Grünen-Chefin Claudia Roth hat ihre Partei auf
eine harte Wahlkampfauseinandersetzung mit Schwarz-Gelb
eingeschworen. Die Politik von Union und FDP gehöre abgewählt, sagte
Roth am Sonntag auf einem kleinen Parteitag der Grünen in Köln. Die
Landtagswahl am 9. Mai in Nordrhein-Westfalen sei ein Wendepunkt,
auch um die Bundesratsmehrheit von Schwarz-Gelb zu «knacken». Es gehe
darum, den «atomaren Irrsinn» von Union und FDP stoppen, ebenso wie
die Kopfpauschale und die Steuersenkungspläne. Es müsse für
Schwarz-Gelb zum «Crash» kommen - in NRW wie im Bund.
Roth stellte klar, «bei aller Kritik» und «bei allen Differenzen»
hätten die Grünen noch immer die meisten inhaltlichen
Übereinstimmungen mit der SPD. «Wir wollen die Roten auch nicht den
Schwarzen überlassen», betonte sie. Ein rot-grünes Bündnis in NRW sei
machbar. «Wir können es schaffen», sagte Roth, «wird sind ganz nah
dran.»
Roths Ko-Vorsitzender Cem Özdemir griff insbesondere die Liberalen
an. Auch wenn die FDP in der Nähe in Köln ihren Bundesparteitag
abhalte, könne man sich politisch ferner nicht sein. «Mit euch geht
nichts», sagte Özdemir an die Adresse der FDP. Scharf geißelte der
Grünen-Chef die «unseriösen Steuersenkungsversprechen» der Liberalen.
«Mit uns wird dieser Irrsinn am 9. Mai gestoppt», sagte er.
(ddp)
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