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Jahrhundertealte Tradition |
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Montag, 26. April 2010 |
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Köln (ddp). Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration,
Maria Böhmer (CDU), lehnt den Vorstoß der neuen niedersächsischen
Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) für ein Kruzifix-Verbot an Schulen
ab. Kruzifixe seien eine «jahrhundertealte christliche Tradition in
Deutschland», sagte Böhmer am Montag im Deutschlandfunk. Die Kreuze
seien «Ausdruck unserer Tradition und unseres Werteverständnisses».
Dennoch sei es «geradezu richtungsweisend», dass Ministerpräsident
Christian Wulff (CDU) die türkischstämmige Ministerin in sein
Kabinett berufen habe.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) stellte
sich hinter Özkan. Diese habe mit ihrem Vorschlag ein Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes aufgegriffen, sagte Wowereit im
Deutschlandfunk. Möglicherweise liege Özkan aber künftig im
«Dauerclinch» mit der CDU, die jetzt «erschrocken» sei, «wen man sich
da geholt hat».
Die Integrationsbeauftragten von Bund und Ländern wollten sich am
Montag in Oldenburg treffen. In Berlin sollte die SPD-Gesprächsreihe
«Treffpunkt Integration» beginnen.
(ddp)
Weitere Onlinenews auf unserem Portal: Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer bedauert den Streit in seiner
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sagte Seehofer am Mittwoch vor einer Sitzung der
CSU-Landtagsfraktion in München. Er fügte ... Aus Sicht des SPD-Landesvorsitzenden Holger Hövelmann ist
Schwarz-Gelb ohne gesellschaftliche Mehrheit. Die Landtagswahlen
hätten gezeigt, dass lange noch nicht entschieden ist, wer ab
Oktober im Bund regiert, sagte der Politiker ... Nach einem ersten gemeinsamen Gespräch mit SPD und Linken wollen
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Teilnahme an künftigen ... Der CSU-Wirtschaftsexperte Erwin Huber verteidigt das geplante
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Nachrichtenagentur ddp in München, die CSU fordere zwar eine
Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Klar ... Der Deutsche Gewerkschafts bund (DGB) begrüßt den Vorstoß des
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NPD-Verbot. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte am
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Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen in seinem Land auch als
Modell für die Bundespolitik.
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