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Montag, 26. April 2010 |
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Hamburg (ddp-nrd). Erstmals seit 2002 liegt die CDU von Hamburgs
Bürgermeister Ole von Beust in der Wählergunst hinter der SPD. Wenn
am Sonntag Bürgerschaftswahl wäre, kämen die Christdemokraten auf 34
Prozent der Stimmen und die Sozialdemokraten auf 37 Prozent,
berichtete das «Hamburger Abendblatt» am Montag über die Ergebnisse
einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Psephos. Auf die GAL
entfielen zehn Prozent der Stimmen, die Linke und die FDP kämen
jeweils auf acht Prozent. Demnach hätte das derzeit regierende
schwarz-grüne Bündnis keine Mehrheit mehr. Im Februar hatten CDU und
SPD noch mit 31 Prozent gleichauf gelegen.
Nach fast neun Jahren Amtszeit verliert auch Beust deutlich an
Beliebtheit: Wenn der Regierungschef in Hamburg direkt gewählt werden
könnte, dann läge SPD-Landeschef Olaf Scholz mit 44 Prozent in der
Wählergunst vor dem Bürgermeister (41 Prozent). Zwölf Prozent
wünschten sich keinen von beiden als Bürgermeister. Die anderen
Befragten waren unentschieden oder machten keine Angaben. Das
Institut Psephos hatte vom 19. bis 23. April 1004 wahlberechtigte
Hamburger befragt.
Bei der Bürgerschaftswahl 2008 war die CDU auf 42,6 Prozent der
Wählerstimmen gekommen. Die SPD erreichte 34,1 Prozentpunkte, die GAL
9,6 und die Linke 6,4. Die FDP scheiterte mit 4,8 Prozent am Einzug
in das Parlament der Stadt. 2012 wählen die Hamburger eine neue
Bürgerschaft.
(ddp)
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