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Mainz (ddp). Die Liberalen kommen aus dem Stimmungstief nicht
heraus. Laut dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer liegt
der Zuspruch für die FDP in der politischen Stimmung, die
wahltaktische Überlegungen unberücksichtigt lässt, unverändert bei 6
Prozent. Zwar können sich CDU und CSU um einen Punkt auf 41 Prozent
verbessern, doch wäre damit weiterhin keine Mehrheit mehr für
Schwarz-Gelb (47 Prozent) gegeben.
Im anderen Lager verliert die SPD in der politischen Stimmung
leicht um einen Punkt auf 27 Prozent, auch die Linken kommen nur noch
auf 9 Prozent (minus 2). Für die Grünen sprachen sich 13 Prozent der
Befragten aus. Damit läge diese Gruppierung zusammen bei 49 Prozent.
Wenn bereits am nächsten Sonntag gewählt würde, würden
längerfristige Überzeugungen und Bindungen an die Parteien sowie
koalitionstaktische Überlegungen eine etwas größere Rolle spielen:
CDU/CSU erhielten demnach 38 Prozent (plus 1), die SPD 26 Prozent
(unverändert), die FDP käme auf 8 Prozent (minus 1), die Linke auf 10
Prozent (minus 1) und die Grünen auf 13 Prozent (unverändert). Doch
hätten CDU/CSU und FDP auch hier weiterhin keine parlamentarische
Mehrheit.
Die Liste der zehn wichtigsten und beliebtesten Politiker wieder
von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg angeführt. Der
CSU-Politiker erreichte nach Sympathie und Leistung auf der Skala von
+5 bis -5 einen Durchschnittswert von 1,8 und liegt damit ein paar
Hundertstel vor Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ebenfalls 1,8.
Fast gleichauf folgen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU)
mit 1,0 und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ebenfalls mit 1,0.
Daran schließen sich SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit
0,7, SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 0,4 und CSU-Chef Horst Seehofer mit
0,3 an. Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) kann sich auf 0,1
verbessern. Damit gibt es nur noch zwei Politiker im Negativ-Bereich:
Linken-Fraktionschef Gregor Gysi mit minus 0,7 und ganz am Ende der
Skala Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle mit minus 1,1.
Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe
Wahlen in der Zeit vom 20. bis 22. April 1203 Bundesbürger.
(ddp)
Auch interessant: Die Grünen werden auf ihrem Bundesparteitag im Mai offenbar keine
Wahlaussage für eine Ampelkoalition mit SPD und FDP nach der
Bundestagswahl beschließen. Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion
der Grünen, Fritz Kuhn, ... Martin Dulig ist neuer SPD-Chef in Sachsen. Der 35-Jährige
erhielt auf einem Parteitag am Samstag in Dresden 74,2 Prozent der
Delegiertenstimmen. Dulig ist damit der bundesweit jüngste
SPD-Landesvorsitzende. Der Parteivorsitz ... Der CSU-Experte und Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter
rechnet nicht mit einer Rückkehr der CSU zu Wahlergebnissen von über
50 Prozent. Angesichts der zunehmenden Bewegung in der Wählerschaft
wäre «ein Ergebnis von ... Die bayerische SPD will nach den herben Wahlniederlagen der
vergangenen Monate einen Neustart versuchen. Der designierte neue
Landesparteichef Florian Pronold sagte am Samstag nach einer Sitzung
des Landesvorstands in Nürnberg: ... Die nordrhein-westfälische CDU hat Videoprofis auf
SPD-Landeschefin Hannelore Kraft angesetzt. Dies teilte ein Sprecher
des CDU-Landesverbands am Mittwoch mit und bestätigte damit
entsprechende Berichte der WAZ-Zeitungen (Mittwochausgaben).
... Die FDP stimmt heute auf einem Sonderparteitag in Berlin über den
gestern vorgestellten Koalitionsvertrag von Union und Freien
Demokraten ab. Die Zustimmung der Delegierten gilt als sicher. Die
FDP- Bundestagsfraktion hatte ...
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