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Die Anteil der Konfirmanden in Deutschland ist in den vergangenen
Jahren konstant bei rund einem Drittel des Jahrgangs geblieben. Wie
aus der am Montag in Berlin vorgestellten ersten bundesweiten Studie
zur Konfirmandenarbeit hervorgeht, ließen sich 2006 rund 245 000
Jugendliche im Alter von 14 Jahren konfirmieren. Das sei etwa ein
Drittel des Jahrgangs gewesen.
Berlin (ddp). Die Anteil der Konfirmanden in Deutschland ist in
den vergangenen Jahren konstant bei rund einem Drittel des Jahrgangs
geblieben. Wie aus der am Montag in Berlin vorgestellten ersten
bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit hervorgeht, ließen sich
2006 rund 245 000 Jugendliche im Alter von 14 Jahren konfirmieren.
Das sei etwa ein Drittel des Jahrgangs gewesen. Der Anteil der
Konfirmanden schwankte der Erhebung zufolge seit 1991 stets um 30
Prozent. Die Studie der Universität Tübingen und des
Comenius-Instituts Münster entstand in Kooperation mit dem Kirchenamt
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber sagte bei der
Präsentation der Studie, die Konfirmation sei für viele Jugendliche
ein Weg zur Taufe. Auf ddp-Anfrage teilte die EKD mit, etwa fünf bis
sechs Prozent eines Konfirmandenjahrgangs ließen sich während der
Konfirmandenzeit beziehungsweise bei der Konfirmation taufen.
Weiter hieß es in der Studie, dass der Konfirmandenunterricht
ehrenamtliches Engagement sowie die Ausbildung von Werten und
ethischer Urteilskraft bei Jugendlichen fördert. Die Konfirmandenzeit
helfe Jugendlichen, die eigene Persönlichkeit herauszubilden und
soziale Kompetenzen zu entwickeln.
Für die Umfrage wurden die Erfahrungen von 11 000 Konfirmanden,
1500 Kirchenmitarbeitern und 6000 Eltern ausgewertet. Die Ergebnisse
der Studie sind Grundlage für eine internationale Vergleichsstudie
über die Konfirmandenarbeit in sieben europäischen Staaten.
(ddp)
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