|
München (ots) - Der Verbraucherschutz in Deutschland braucht mehr
Stringenz. Das fordert Stephan Götzl, Präsident des
Genossenschaftsverbands Bayern. "Obwohl in Deutschland der
Verbraucherschutz in einem Bundesministerium gebündelt ist,
produziert die Politik hier Stückwerk. Wir brauchen dringend einen
Masterplan, der konsequent die Mindestanforderungen des
Verbraucherschutzes für zentrale Lebensbereiche definiert." Es könne
nicht sein, dass Bundesministerin Ilse Aigner dem Verbraucher im
Ernährungsbereich ein hohes Maß an Selbstbestimmung zugesteht, ihm
das gleiche Maß aber im Finanzsektor abspricht.
Götzl: "Was wir in Deutschland jetzt brauchen, ist ein klares
Leitbild des Verbraucherschutzes." In diesem Zusammenhang erinnert
der Präsident der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken an die
Inhalte des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und FDP. Dort haben die
Koalitionsparteien das sinnvolle Leitbild des gut informierten und zu
selbstbestimmtem Handeln befähigten und mündigen Verbrauchers
benannt.
Götzl: "Es ist an der Zeit, dass insbesondere
Verbraucherschutzministerin Aigner Gestaltungskraft entwickelt und
auf der Basis des Koalitionsvertrags ein übergreifendes und in sich
stimmiges Verbraucherschutzkonzept entwickelt." Aus Sicht der
bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken sei dabei klar, dass
Verbraucherbildung, Produkttransparenz und die Gewährleistung
qualitativ hochwertiger Beratung zu den Grundelementen eines
Masterplans zum Schutz der Verbraucher zählen.
Originaltext: Genossenschaftsverband Bayern
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/24076
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_24076.rss2
Pressekontakt:
Dr. Jürgen Gros
Pressesprecher
Genossenschaftsverband Bayern e. V.
Türkenstraße 22-24, 80333 München
Tel. 089 / 2868 - 3402
Fax. 089 / 2868 - 3405
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Optionale Meldungen und News aus weiteren Themengebieten: Zu Beginn der Sendung stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
klar: Die «Krise ist da und ich bin die Kanzlerin». Eine Stunde lang
stand Merkel am Sonntagabend bei «Anne Will» Rede ... Manager sollen künftig bei Fehlverhalten leichter haftbar gemacht werden können. Der Bundestag beschloss am Donnerstag in Berlin strengere Regeln für Unternehmensvorstände. Demnach werden auch bei den Managergehältern gesetzliche Möglichkeiten zur ... Die Freie Union der früheren CSU-Politikerin Gabriele Pauli darf
endgültig nicht zur Bundestagswahl am 27. September antreten. Das
hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Dasselbe gelte für die
von Redakteuren der Satirezeitschrift ... Der Bundestag hat grünes Licht für die Ratifizierung des
EU-Reformvertrages gegeben und die dafür notwendigen Begleitgesetze
beschlossen. In namentlicher Abstimmung votierten am Dienstag 446
Abgeordnete für das Integrationsverantwortungsgesetz, 46 stimmten ... Verbraucher sollen sich künftig besser gegen nachteilige Kreditauskünfte wehren können. Der Bundestag beschloss am Freitag in Berlin eine Novelle zum Datenschutzgesetz, wonach Betroffene künftig kostenlos prüfen können, welche Daten als ... Der Bundestag beendet heute seine viertägigen Beratungen über den
Haushaltsentwurf 2010. Zum Schluss der Debatte steht der Einzelplan
von Bundesverkehrsminister Ramsauer auf der Tagesordnung. Nach einer
Schlussrunde wird der Etatentwurf ...
|