ots: Genossenschaftsverband Bayern / Götzl fordert Masterplan für ...
Mittwoch, 20. Januar 2010


München (ots) - Der Verbraucherschutz in Deutschland braucht mehr
Stringenz. Das fordert Stephan Götzl, Präsident des
Genossenschaftsverbands Bayern. "Obwohl in Deutschland der
Verbraucherschutz in einem Bundesministerium gebündelt ist,
produziert die Politik hier Stückwerk. Wir brauchen dringend einen
Masterplan, der konsequent die Mindestanforderungen des
Verbraucherschutzes für zentrale Lebensbereiche definiert." Es könne
nicht sein, dass Bundesministerin Ilse Aigner dem Verbraucher im
Ernährungsbereich ein hohes Maß an Selbstbestimmung zugesteht, ihm
das gleiche Maß aber im Finanzsektor abspricht.

Götzl: "Was wir in Deutschland jetzt brauchen, ist ein klares
Leitbild des Verbraucherschutzes." In diesem Zusammenhang erinnert
der Präsident der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken an die
Inhalte des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und FDP. Dort haben die
Koalitionsparteien das sinnvolle Leitbild des gut informierten und zu
selbstbestimmtem Handeln befähigten und mündigen Verbrauchers
benannt.

Götzl: "Es ist an der Zeit, dass insbesondere
Verbraucherschutzministerin Aigner Gestaltungskraft entwickelt und
auf der Basis des Koalitionsvertrags ein übergreifendes und in sich
stimmiges Verbraucherschutzkonzept entwickelt." Aus Sicht der
bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken sei dabei klar, dass
Verbraucherbildung, Produkttransparenz und die Gewährleistung
qualitativ hochwertiger Beratung zu den Grundelementen eines
Masterplans zum Schutz der Verbraucher zählen.

Originaltext: Genossenschaftsverband Bayern
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