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Brandenburgisches Kabinett gibt grünes Licht für ILA-Bewerbung |
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Dienstag, 27. April 2010 |
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Potsdam (ddp-bln). Die Internationale Luft- und
Raumfahrtausstellung (ILA) soll mindestens bis 2020 in der
Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg gehalten werden. Beide Länder
werden bis Donnerstag (29. April) eine Bewerbung für die ILA ab 2012
beim Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI)
einreichen. Dafür gab am Dienstag die rot-rote Landesregierung in
Brandenburg grünes Licht. Wirtschaftsminister Ralf Christoffers
(Linke) sagte, bis Montagabend sei mit Berlin verhandelt worden.
Beide Länder wollten die zu den weltweit größten Luftfahrtmessen
zählende ILA in der Region halten.
Nach der Vereinbarung mit Berlin soll neben dem Gelände des
künftigen Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in
Schönefeld ein neues Messegelände entwickelt werden. Die Fläche auf
dem Gebiet der Gemeinde Selchow gehört den Berliner Stadtgütern.
Beide Länder wollen dort 27 Millionen Euro investieren, um einen
Messestandort zu entwickeln. Unter anderem sollen 60 000 Quadratmeter
Hallen gebaut werden.
Zur Entwicklung des Gelände werden Berlin und Brandenburg eine
gemeinsame Tochtergesellschaft gründen. Die Länder bringen laut
Christoffers je fünf Millionen Euro in die Gesellschaft ein. Die
Gesellschaft wiederum wird einen Kredit für die Investitionen über 17
Millionen Euro aufnehmen. Das Gelände soll wegen der hohen
Investitionen nicht nur für die ILA, sondern auch für andere Messen
genutzt werden. Betrieben wird das Areal von der Messe Berlin in
Zusammenarbeit mit der Zukunftsagentur Brandenburg.
(ddp)
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