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Hannover (ddp). Nach jahrelangem Streit und einem pannenreichen
Vorlauf haben sich Krankenkassen, Ärzte, Kliniken und Apotheker auf
einen Neustart der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) verständigt.
Das berichtet die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» (Montagausgabe)
unter Berufung auf den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen.
In der Betreibergesellschaft Gematik, in der alle Gruppen vertreten
sind, hätten sie sich auf ein deutlich abgespecktes Modell des
milliardenteuren IT-Projekts geeinigt. Zudem sei der frühere
Staatssekretär Klaus Theo Schröder zum Schlichter für künftige
Streitfälle ernannt worden.
Das Bundesgesundheitsministerium wurde dem Bericht zufolge
aufgefordert, einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen. Die Frage, ob
die Ärzte zur Annahme der elektronischen Gesundheitskarte
verpflichtet werden, ist noch offen. «Die Politik hatte zu schnell zu
viel gewollt», sagte Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Spitzenverbands
der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), der Zeitung.
Bereits 2006 sollte die von der damaligen Gesundheitsministerin
Ulla Schmidt (SPD) hochgelobte «kleine schlaue Karte» an den Start
gehen und die jetzige Patientenversichertenkarte ersetzen. Um das
Projekt doch noch zu retten, hat man sich nun auf eine weniger
komplexe Version verständigt. Auf das elektronische Rezept, das die
rund 700 Millionen jährlichen Verordnungen auf dem Papier überflüssig
machen sollte, wird vorerst verzichtet. Die elektronische
Patientenakte werde vertagt. Die Bestandsprüfung war von der
schwarz-gelben Koalition gefordert worden. Pfeiffer zeigte sich
zufrieden mit dem Ergebnis. «Wenn Geld schlecht investiert wird, darf
man nicht noch gutes Geld hinterherwerfen.» Wann die elektronische
Gesundheitskarte in den Praxen Einzug hält, ist noch offen. «Auf
Termine legen wir uns nicht mehr fest», sagte Pfeiffer.
(ddp)
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San Francisco (ots/PRNewswire) -
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Adverse Cardiac Events (MACE) at Three Years and a 43 Percent
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