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Berlin (ddp). Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald
Kujat, hat harsche Kritik an der Afghanistan-Politik der
Bundesregierung geübt. Kujat sagte am Freitag bei der Aufzeichnung
der N24-Sendung «Was erlauben Strunz» nach einem Vorabbericht des
Senders: «Die Sicherheitspolitik der Bundesregierung ist völlig
konfus. Ich habe den Eindruck, dass sie selbst nicht weiß, was sie
macht.
Nach Ansicht Kujats wird in Afghanistan »weder gesagt, was wir
dort erreichen wollen, noch wird gesagt, was die Konsequenzen wären,
wenn wir rausgingen. Sondern wir befinden uns in einem
Schwebezustand.« Dies sei im Grunde genommen ein »Durchwurschteln«.
Kujat fügte hinzu: "Es wird ja nicht Politik gemacht, sondern man
lässt sich treiben. Wenn Obama A sagt, dann sagen wir auch A. Aber
wir sind ein souveränes Land. Wir haben eigene Interessen. Und nur
dann, wenn unsere eigenen Sicherheitsinteressen betroffen sind, sind
wir verpflichtet, dort einzugreifen. Und das muss man klären. Im
Bundestag findet doch keine Diskussion zu diesen Fragen statt.»
(ddp)
Eine Reihe von weiteren Nachrichten: Die Bundeswehr soll nach dem Willen der Bundes regierung drei
ihrer wichtigsten Auslandseinsätze weiterführen und zugleich einen
noch nicht gestarteten Einsatz in Afghanistan beenden.
... Der ehemalige stellvertretende NATO-Oberbefehlshaber Günter
Kießling ist tot. Kießling sei in der Nacht zu Freitag im Alter von
83 Jahren in seinem Heimatort Rendsburg (Schleswig-Holstein)
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Januar in London benennen, kündigte Verteidigungsminister
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schloss am Vormittag alle Abgeordneten der Linksfraktion wegen eines
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entsprechender Rechtsetzung reagieren», sagte der ... Die Junge Union fordert wegen der geplanten Verkürzung der
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Wehrpflicht in ...
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