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Lammert verteidigt Bundeswehrmandat für Afghanistan |
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Freitag, 23. April 2010 |
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Regensburg (ddp). Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat
das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan verteidigt.
Diskrepanzen zwischen der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung und
politische Entscheidungen des Parlaments seien in der Geschichte der
Bundesrepublik «so ungewöhnlich nicht», sagte Lammert der
«Mittelbayerischen Zeitung» (Freitagausgabe). Er verwies darauf, dass
etwa die Einführung der sozialen Marktwirtschaft, der Aufbau der
Bundeswehr, die NATO-Nachrüstung oder die Einführung des Euro «nicht
jeweils von Mehrheiten in der Bevölkerung getragen» wurden.
«Gleichwohl waren es richtige, heute akzeptierte Entscheidungen",
fügte er hinzu.
Lammert schlussfolgerte daraus, das Parlament dürfe sich «weder
von der Meinungsbildung der Öffentlichkeit abkoppeln», noch dürfe es
sich «zum bloßen Stimmungsverstärker verkleinern».
(ddp)
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