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In Afghanistan schwer verletzter Bundeswehrsoldat aus Koma erwacht |
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Montag, 26. April 2010 |
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Koblenz (ddp). Die vor knapp zwei Wochen in Afghanistan verletzten
fünf deutschen Soldaten befinden sich auf dem Weg der Besserung. Wie
der Sprecher des Sanitätskommandos II der Bundeswehr in Diez, Major
Matthias Frank, am Montag auf ddp-Anfrage sagte, ist einer der zwei
schwer verletzten Soldaten bereits aus dem künstlichen Koma erwacht.
Beide Soldaten befinden sich jedoch weiterhin in Behandlung auf der
Intensivstation im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz.
Von den drei weniger schwer Verletzten habe einer bereits am
Donnerstag das Krankenhaus verlassen, sagte Frank. Zudem sei ein
weiterer Soldat ins Bundeswehrkrankenhaus in Ulm und damit in die
Nähe seiner Familie verlegt worden. Der dritte Soldat befinde sich
weiterhin in Koblenz und sei ebenfalls auf dem Weg der Besserung.
Wann die vier Soldaten das Krankenhaus verlassen könnten, sei aber
noch unklar.
Die Soldaten waren am 15. April bei einem Angriff von Taliban in
der nordafghanischen Provinz Baghlan verwundet worden. Bei dem
Gefecht kamen vier deutsche Bundeswehrsoldaten ums Leben. Die
Verletzten waren zwischenzeitlich in einem US-Militärkrankenhaus in
Istanbul medizinisch betreut worden, weil sie wegen des gesperrten
deutschen Luftraums nicht früher in die Bundesrepublik geflogen
werden konnten. Vor knapp einer Woche landete dann ein
Sanitäts-Airbus der Bundeswehr mit den fünf Verwundeten auf dem
militärischen Teil des Köln-Bonner Flughafens in Wahn. Von dort
wurden sie in das Bundeswehrzentralkrankenhaus nach Koblenz gebracht.
Mit einer bewegenden Trauerfeier im Münster von Ingolstadt hatte
Deutschland am Samstag Abschied von den vier bei demselben Angriff
der Taliban getöteten Bundeswehrsoldaten genommen.
(ddp)
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