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Gabriel fordert Absicherung verwundeter Soldaten |
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Sonntag, 25. April 2010 |
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Berlin (ddp). Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel fordert
eine soziale und berufliche Absicherung für Soldaten, die im
Afghanistan-Einsatz verwundet wurden. «Wer nach Afghanistan geht,
muss die Sicherheit haben: Wenn mir was passiert, werde ich
medizinisch optimal betreut und habe einen Anspruch auf eine sichere
berufliche Zukunft bei der Bundeswehr«, sagte Gabriel der »Bild am
Sonntag".
Gleichzeitig warnte Gabriel vor einer Vietnamisierung des
Afghanistan-Konflikts. «Wenn wir in Afghanistan mit immer schwererem
Kriegsgerät anrücken, reagiert der Gegner nur aggressiver. So geraten
wir immer weiter in eine Gewaltspirale. Vor einer solchen
Vietnamisierung des Konflikts kann ich nur warnen.»
Gabriel weiter: «Unsere Soldaten müssen bestmöglich geschützt
werden. Aber wie wir mit schwerer Artillerie und Kampfpanzern unsere
Soldaten gegen Heckenschützen und Sprengfallen schützen sollen, hat
mir noch kein Militär erklären können.» Gabriel zeigte Verständnis
dafür, dass sich viele Soldaten im Stich gelassen fühlten.
(ddp)
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