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Bundestag gedenkt der Afghanistan-Gefallenen |
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Donnerstag, 22. April 2010 |
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Berlin (ddp). Der Bundestag hat am Donnerstag mit einer
Schweigeminute an die vier Soldaten erinnert, die beim jüngsten
Taliban-Anschlag in Nordafghanistan getötet wurden. Sie hätten unter
Einsatz ihres Lebens daran mitgewirkt, den Menschen in Afghanistan
eine friedliche Zukunft zu ermöglichen, sagte Bundestagspräsident
Norbert Lammert (CDU). Der Bundestag verneige sich vor den Toten.
«Wir beklagen inzwischen 43 gefallene Soldaten. Wir trauern um die
Toten», sagte Lammert weiter und betonte, der Bundestag sei sich bei
jedem Mandat für einen Auslandseinsatz der Bundeswehr der hohen
Verantwortung bewusst. Dabei gehe es darum, einen Beitrag zu
Sicherheit und Freiheit Deutschlands zu leisten, indem Terroristen
Rückzugsräume und Kommandoplätze entzogen werden.
Beim jüngsten Angriff auf die Bundeswehr waren am 15. April in der
nordafghanischen Provinz Baghlan vier Soldaten getötet und fünf
verwundet worden. Erst am Karfreitag waren drei deutsche Soldaten bei
Gefechten gestorben. Seit Beginn des Einsatzes am Hindukusch vor gut
acht Jahren kamen insgesamt 43 Bundeswehrangehörige in Afghanistan
ums Leben, 24 davon wurden bei Anschlägen und Gefechten getötet.
(ddp/Bild: Bundeswehr, Dana Kazda)
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