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München/Peking (ddp-bay). Mit zwei Tagen Verspätung wird
Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Montagmittag (11.20 Uhr,
Ortszeit) zu seinem ersten Besuch in China erwartet. Er hatte seine
Abreise aus München wegen der Trauerfeier am Samstag für die jüngst
in Afghanistan gefallenen bayerischen Bundeswehrsoldaten verschoben.
Im Mittelpunkt des ersten Tags wird ein Treffen mit Chinas
Vizepremierminister Zhang Dejian in Peking stehen (16.00 Uhr). Es
gehe ihm um die Kontinuität persönlicher Kontakte «auf höchster
Ebene», sagte Seehofer im Vorfeld und verwies auf den Besuch von
Franz Josef Strauß beim damaligen Partei- und Regierungschef Mao
Zedong im Jahr 1975.
Ein Thema des auf eine Stunde angelegten Gesprächs soll zudem die
Elektromobilität sein. In diesem Bereich wird am Montag ein
Kooperationsabkommen zwischen der Tsinghua-Universität und der
Technischen Universität München unterzeichnet. Aus der Staatskanzlei
hieß es, Seehofer werde bei Zhang die Bedeutung von umweltschonenden
Technologien betonen.
Er sehe sich jedoch nicht als Nebenaußenminister, sagte Seehofer
vor wenigen Tagen und werde deshalb bayerische Interessen in den
Mittelpunkt stellen. Mit Kritik an China will er sich zurückhalten.
Seehofer wird auf seiner bis Freitag dauernden Reise von einer
Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation aus dem Freistaat begleitet.
Auch seine Gattin Karin nimmt an dem Besuch teil. Außerdem hat er
Landtagsabgeordnete von CSU, SPD und Freien Wählern eingeladen. Der
Großteil der Delegation reiste unter Führung von
Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel (FDP) bereits am Samstag an.
(ddp)
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der sich selbst gern «Lebensminister» nennt - nicht gerade
bescheiden. Früher seien Umweltminister oft als «eine Art
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... In der bayerischen schwarz-gelben Koalition gibt es Streit über
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zum Abschluss seiner Israel-Reise: Am Rande eines Festakts im
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