Das Morningstar Fondsrating
Sonntag, 28. September 2008

Einer der Marktführer auf dem Gebiet der Analyse und Bewertung von Fonds ist die Fondsratingesellschaft Morningstar. Bereits seit 1984 sammelt das Unternehmen Daten und Informationen über Finanzprodukte und gibt diese an Anleger weiter. Seit 2000 ist Morningstar auch auf den europäischen Finanzmärkten tätig.


Die Investmentfonds werden im Morningstar Fund Rating analysiert, ausgenommen sind dabei Fonds, in deren Sektor es zu wenige direkt vergleichbare Fonds für eine Bewertung gibt. Morningstar legt viel Wert darauf, nur Fonds mit tatsächlich selben Anlagezielen zu vergleichen. Zu diesem Zweck werden die kompletten Portfolios mit erfasst. Grundlage für die Bewertung ist die Betrachtung der Werteentwicklung in den letzten drei, fünf oder zehn Jahren. Dabei fließen sowohl die anfallenden Kosten als auch das eingegangene Risiko in die Bewertung ein. Fonds mit langfristig stabilen Werteentwicklungen schneiden dabei besser ab als solche, deren Renditeentwicklung einer höheren Volatilität, also größeren Schwankungen unterworfen ist.


Abschließend teilt Morningstar die bewerteten Fonds in fünf Klassen. Mit fünf Sternen werden die besten 10 Prozent aller analysierten Fonds ausgezeichnet. Die in der Bewertung folgenden 22,5 Prozent erhalten vier Sterne. In der Bewertung fallend, erhalten die nächsten 30 Prozent drei und die nächsten 22,5 Prozent zwei Sterne. Die letzten zehn Prozent gelten als „Flops“ unter den bewerteten Fonds eines Sektors, sie werden mit einem Stern gekennzeichnet. Nicht geratet werden von Morningstar jene Fonds, die kürzer als drei Jahre am Markt sind. Ebenso werden Fonds aus der Bewertung genommen, bei denen die Ausrichtung der Anlage grundlegend geändert wurde. Das Rating wird von Morningstar monatlich berechnet.


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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. September 2008 )
 

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