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Wiesbaden (ots) - Die Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre des
öffentlichen Dienstes stieg zum Januar 2009 bei den
Gebietskörperschaften um 3,3% gegenüber dem Vorjahr auf 701 000
Personen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand
vorläufiger Ergebnisse mit. Der stärkste Zuwachs entfiel - wie schon
in den letzten Jahren - auf die Länder, mit einer Steigerung um 3,8%
auf 504 000 Personen. Im Bereich des Bundes stieg die Zahl der
Pensionierten bei den ehemaligen Beamtinnen und Beamten des Bundes um
2,7% auf 57 000 und bei den ehemaligen Berufssoldatinnen und
-soldaten um 1,3% auf 66 000. Bei den Gemeinden gab es 2,3% mehr
Pensionäre als im Vorjahr. Deren Zahl belief sich im Januar 2009 auf
rund 73 000 Frauen und Männer.
Im Verlauf des Jahres 2008 wurden 44 500 Beamtinnen und Beamte
(einschließlich Berufssoldaten) von Bund, Ländern und Gemeinden in
den Ruhestand versetzt. Davon erreichten 36% die Regelaltersgrenze
von 65 Jahren (2007: 35%). Der Anteil der Neupensionäre, die wegen
Dienstunfähigkeit frühzeitig aus dem aktiven Dienst ausschieden, ging
gegenüber dem Vorjahr von 20% auf 18% zurück. 17% gingen auf eigenen
Antrag nach Vollendung des 63. Lebensjahres in den Ruhestand (2007:
21%). Auf die Antragsaltersgrenze von 60 Jahren für Schwerbehinderte
entfielen wie im Vorjahr 7%. Besondere Altersgrenzen, die es
beispielsweise im Polizeivollzugsdienst und für Berufssoldaten gibt,
erreichten 15% (2007: 16%). Vorruhestandsregelungen und sonstige
Gründe machten einen Anteil von 7% an den Pensionierungen aus (2007:
2%).
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Sebastian Koufen,
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
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