|
Wiesbaden (ots) - Der Präsident des Statistischen Bundesamtes
(Destatis), Roderich Egeler, präsentierte heute in Berlin auf einer
Pressekonferenz die neue Ausgabe des größten Nachschlagewerks der
amtlichen Statistik in Deutschland: das Statistische Jahrbuch 2009.
Neben wirtschaftsstatistischen Daten bietet das neue Statistische
Jahrbuch wieder umfassende Informationen zu Bevölkerung, Kultur,
Bildung, Umwelt und vielen anderen Gebieten. Hier einige ausgewählte
Ergebnisse für das Jahr 2008:
* Bei der Betreuung von Kleinkindern in Deutschland gibt es große
regionale Unterschiede: In Sachsen-Anhalt besuchte jedes zweite Kind
unter drei Jahren eine Kindertagesstätte (52%), in
Nordrhein-Westfalen nicht einmal jedes zehnte (7%).
* Elterngeld beantragen Männer am häufigsten in Berlin: Bis Juni 2008
entfielen hier rund 17% der bewilligten Anträge für im Jahr 2007
geborene Kinder auf Männer. Der Bundesdurchschnitt lag bei 13,7%.
* Männer sind die aktiveren Internetnutzer: 76% der Männer (ab zehn
Jahren) und 66% der Frauen gaben 2008 an, das Internet zu nutzen.
Auch verwendeten Männer das Internet häufiger als Frauen für
Onlinebanking und Chats; Reisedienstleistungen im Internet nahmen
hingegen häufiger Frauen in Anspruch.
* Welchen Schultyp Kinder besuchen, hängt unter anderem vom
Bildungsabschluss der Eltern ab: So ist der häufigste
Bildungsabschluss der Eltern von Gymnasiasten die Fachhochschul- oder
Hochschulreife (58,4%), von Realschülern der Realschulabschluss
(35,9%) und von Hauptschülern der Hauptschulabschluss (46,8%).
* 40,3 Millionen Menschen waren in Deutschland erwerbstätig. Das war
der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.
* Pflegebedürftig waren rund 2,3 Millionen Personen; davon wurden 68%
zu Hause versorgt und 46% allein durch Angehörige.
Neugierig geworden?
Das Statistische Jahrbuch 2009 für die Bundesrepublik Deutschland
kann zum Preis von 71,- Euro (Bestell-Nr. 1010110-09700-1, ISBN:
978-3-8246-0839-3) überall im Buchhandel oder über den
Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes
(www.destatis.de/publikation) erworben werden. Daneben steht das
Statistische Jahrbuch auch wieder vollständig und kostenlos zum
Download in unserem Internetangebot zur Verfügung:
www.destatis.de/jahrbuch. Journalistinnen und Journalisten erhalten
Rezensionsexemplare des Statistischen Jahrbuchs 2009 bei der
Pressestelle des Statistischen Bundesamtes (Telefon: (0611) 75-3444,
www.destatis.de/kontakt).
Weitere Auskünfte gibt:
Silvia Krings,
Telefon: (0611) 75-2225,
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32102.rss2
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Kreditori.de das Nachrichtenportal zeigt Ihnen diese Meldung
Wiesbaden (ots) - Die Armutsgefährdungsquote ist in Deutschland in
den Bundesländern unterschiedlich. Gemäß der Definition der
Europäischen Union ist die Armutsgefährdungsquote der Anteil der
Personen, die mit weniger ...
Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
anlässlich der Internationalen Möbelmesse imm cologne in Köln nach
vorläufigen Ergebnissen mitteilt, wurden im Jahr 2009 in Deutschland
Möbel ...
Wiesbaden (ots) - Im Jahr 2008 ist die Zahl der Ehescheidungen um
3% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, wurden 2008 in Deutschland ...
Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im
Juni 2009 nominal 4,9% und real 6,9% weniger um als ...
Wiesbaden (ots) -
Sperrfrist: 08.01.2010 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ...
Wiesbaden (ots) - 6,3% der Erwerbstätigen, das sind etwa 2,4
Millionen Personen, leiden an erwerbsbedingten
Gesundheitsbeschwerden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, ist dies eines der Ergebnisse ...
|