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Wiesbaden (ots) - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im Jahr
2009 nominal 14,8% und real 8,2% weniger um als 2008. Damit musste
der Großhandel erstmals seit 2002 wieder einen nominalen und realen
Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.
Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen
(Produktionsverbindungshandel) wurde im Jahr 2009 nominal 22,3% und
real 10,9% weniger als im Vorjahr umgesetzt. Auch im Großhandel mit
Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) lagen die Umsätze nominal
(- 5,0%) und real (- 4,8%) unter denen von 2008.
Im vierten Quartal 2009 wurde im Großhandel nominal 9,5% und real
5,4% weniger als im Vorjahresquartal umgesetzt.
Im Vergleich zum November 2009 lag der Umsatz im Dezember 2009
unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten (Berliner
Verfahren 4.1 - BV 4.1) nominal um 1,1% und real um 3,0% niedriger.
Die Entwicklung der letzten Monate scheint auf einen Stopp des
Abwärtstrends hinzuweisen.
Methodische Hinweise:
Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert.
Diese Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus
verspäteten Mitteilungen der befragten Unternehmen.
Kostenlose Ergebnisse zum Großhandelsumsatz in tiefer
Wirtschaftsgliederung, einschließlich der Unternehmensmeldungen, die
nach dieser Pressemitteilung eingegangen sind, stehen in etwa 14
Tagen in der Datenbank GENESIS-Online zur Verfügung. Damit Sie über
aktuelle Datenergänzungen informiert werden, empfehlen wir
RSS-Newsfeed zu nutzen.
Bitte beachten Sie, dass die Pressemitteilungen zur
Großhandelsstatistik zwar vierteljährlich erscheinen, die Daten der
einzelnen Berichtsmonate jedoch darüber hinaus monatlich in
GENESIS-Online veröffentlicht werden.
Zwei Tabellen bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung
unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Michael Wollgramm,
Telefon: (0611) 75-2423,
E-Mail:
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
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Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
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