ots: Statistisches Bundesamt / Fakten zum Tag der Frau
Dienstag, 2. März 2010


Wiesbaden (ots) - Der größere Teil der Bevölkerung unseres Landes
ist weiblich. Über die Hälfte der insgesamt 82,0 Millionen Menschen,
die Ende 2008 in Deutschland lebten, waren Mädchen und Frauen (51%
beziehungsweise 41,8 Millionen). Dabei hat sich laut Statistischem
Bundesamt (Destatis) das Geschlechterverhältnis in den letzten Jahren
immer mehr angeglichen. Während 1961 zum Teil kriegsbedingt 1 000
Männern noch 1 127 Frauen gegenüberstanden, waren es Ende 2008 nur
noch 1 041 Frauen.

Ganz anders verlief die Entwicklung bei der in Deutschland
lebenden ausländischen Bevölkerung. Hier hat sich im gleichen
Zeitraum der Anteil der Mädchen und Frauen mehr als verdoppelt: 1961
standen 1 000 ausländischen Männern 451 ausländische Frauen
gegenüber, Ende 2008 waren es bereits 955 Frauen. Insgesamt 3,5
Millionen Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit lebten Ende
2008 in Deutschland, damit waren 49% der rund 7,2 Millionen Einwohner
Deutschlands mit ausländischer Staatsangehörigkeit weiblich. Die
ausländischen Frauen kommen, ebenso wie die Männer, überwiegend aus
der Türkei, Italien, Polen, Serbien/Montenegro/Kosovo sowie aus
Griechenland und Kroatien.

Im Jahr 2008 waren rund 16,7 Millionen Menschen in Deutschland 65
Jahre oder älter, davon waren knapp 58% Frauen (9,6 Millionen). Die
Aussage, dass mehr 60-Jährige und Ältere als 20-Jährige und Jüngere
in Deutschland leben, trifft vor allem auf die Frauen zu: Auf 7,6
Millionen Mädchen und Frauen unter 20 Jahre kommen 11,8 Millionen
Frauen ab 60 Jahre. Demgegenüber kommen auf 8,0 Millionen Jungen und
Männer unter 20 Jahre nur 9,2 Millionen Männer ab 60.

Weitere Auskünfte gibt:
Martin Conrad,
Telefon: (0611) 75-2358,
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
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